„Die Fläche über die Kanten gekippt“ - Skulpturen von Johanna Koepe
Wird in der Ausstellung zu sehen sein: Johanna Koepes Skulptur „Lift me up II“ (Pappe Bindemittel, Kreidepulver, Pigmente, verzinkter Eisendraht, 56 x 97 x 65 cm), 2026, Foto: Künstlerin
„Die Fläche über die Kanten gekippt“ - Skulpturen von Johanna Koepe
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Nach dem Studium der bildenden Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ist Johanna Koepe dort jetzt Meisterschülerin der Bildhauerei bei Prof. Rolf Wicker. Die Schau im GRASSI Museum ist ihre Prüfungsarbeit. Johanna Koepe arbeitet mit Material wie Ton und Pappe und fertigt daraus raumgreifende Skulpturen. Sie untersucht die Wirkung dieser Formen, ihres Gewichtes und Farbe im Raum. Die Installationen vermitteln ein überraschendes Gefühl von Stabilität, Balance und sogar Beweglichkeit. Am Nachmittag findet das öffentliche Gespräch zur Meisterpräsentation der Künstlerin mit ihrem Mentor Prof. Rolf Wicker und Dr. Ruth–Luise Junghans vom GRASSI Museum statt. (zu besichtigen vom 14.–19.07., Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 10–20 Uhr, Eintritt frei)
„Sei bereit für Dein Insekt!“ – Leseperformance
„Vom Verschwinden – Zur Poesie und Philosophie der Insekten“, Malerei von Dorit Löffler
„Sei bereit für Dein Insekt!“ – Leseperformance
Budde-Haus, Kunstgarten, Lützowstraße 19
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Autor Kurt Mondaugen und die Künstlerin Dorit Löffler sind Initiatoren des interdisziplinären Projekts „Vom Verschwinden – Zur Poesie und Philosophie der Insekten“. Darin wird erforscht, ob und wie man dem weltweiten Artensterben mit künstlerischen Mitteln entgegenwirken kann. Das Publikum erwartet ein künstlerischer Verwandlungszauber und eine spektakuläre Leseperformance in der Natur – live und interaktiv mit Libellen, Glühwürmchen, Bienen und Hummeln, einem Grillen-Orchester, einer Ameisenkönigin und einem Bienenvater. Diesen Abend im Rahmen des MACH WAS DRAUS! Aktionsjahres des Budde-Hauses wird man so schnell nicht vergessen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Der Jazzgarten findet auch in diesem Sommer wieder direkt am Karl-Heine-Kanal statt. Am zweiten Abend treten Lyn&TheFingers auf. Die junge Band um Sängerin Nora Lyn Handschuh ist durch ihr gemeinsames Studium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig zusammengekommen. Gemeinsam mit Marvin Uhlig (Querflöte), Julius Bode (Trompete, Flügelhorn), Caspar Rutsch (Tenorsaxophon), Anna Siroshtan (Piano), Guillermo Valdivia (Kontrabass) und Christoph Sprenger (Schlagzeug) verschmilzt Nora Jazz und alternativen Pop sowie erzählerische Texte zu einer emotionalen, manchmal träumerischen (Video) und oft tanzbaren Konzert-Reise. (Eintritt frei, Spenden erbeten)
In der Guten Quelle treten zwei Liedermacher auf, die musikalisch einen abwechslungsreichen Mix verschiedener Stile nutzen. Tileema wurde als Kind ausgewanderter Hippies auf Kreta geboren. Dort kam er früh mit griechischer Folklore in Berührung, später mit deutschem und irischem Folk. Weitere Einflüsse lieferten Rock, Pop und Gypsy-Jazz. Neben Coverversionen spielt Tileema auch eigene Lieder mit ernsthaften und poetischen Texten (Video). Unterstützung kommt von Johannes Scheurich mit der wahrscheinlich tiefsten Stimme Leipzigs und Vorlieben in den Bereichen Rock, Pop & Folk. (Eintritt frei, der Hut geht rum)