Ursula Mattheuer‑Neustädt zählt zu den bedeutendsten Zeichnerinnen und Grafikerinnen ihrer Generation. Ihr Lebens- und Arbeitsweg ist eng mit dem des Malers Wolfgang Mattheuer verbunden, trotzdem entwickelten sie eine eigene künstlerische Handschrift, die sowohl in der DDR als auch im wiedervereinten Deutschland große Resonanz fand. Ursula Mattheuer-Neustädt gilt Meisterin der Linie, bei ihren Zeichnungen und bei den grafischen Werken, wie Lithografie oder Radierung. 1972 erhielt sie den Kunstpreis der Stadt Leipzig. Nach der Ausstellungseröffnug findet 19 Uhr im Oberlichtsaal eine Hommage für Ursula Mattheuer‑Neustädt mit Wegbegleitern und Freunden statt und es werden Texte der Künstlerin gelesen. (Eintritt frei)