Freier Eintritt in der GfZK

Freier Eintritt in der GfZK


Galerie für Zeitgenös­si­sche Kunst, Karl–Tauch­nitz–Str. 9–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.

Studio - Abschluss­vor­spiel der Schauspielstudierenden

Studio - Abschluss­vor­spiel der Schauspielstudierenden


Schauspiel Leipzig, Große Bühne, Bose­straße 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Nach ihrem Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen Kol­legIn­nen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen. Als Höhepunkt ihrer Ausbildung präsentieren sich die acht Studierenden auf der Großen Bühne mit ihren besten Szenen, Monologen und Chansons, mit denen sie sich auch für ihre ersten Engagements in der deutschsprachigen Theaterlandschaft bewerben. (Ein­tritt frei)

Führung: Hidden Places in der Natio­nal­bi­blio­thek

Das historische Gebäude der Deutschen Nationalbibliothek mit seinen modernen Erweioterungsbauten
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne

Führung: Hidden Places in der Natio­nal­bi­blio­thek


Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schrift­museum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räu­men ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der Führung durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teil­nahme kosten­los)

Biermann ohne Biermann - Konzert mit Ekkehard Maaß

Biermann ohne Biermann - Konzert mit Ekkehard Maaß


Deutsche Nationalbibliothek, Vortragsraum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ekkehard Maaß erlebte die Ausbürgerung Wolf Biermanns hautnah mit. Für das Sammeln von Unterschriften dagegen flog er von der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät. Darauf gründete er nach dem Vorbild der Biermann‘schen Wohnung in der Chausseestraße einen Literarischen Salon in Ostberlin, den es bis heute gibt. Im 90. Lebens­jahr und zum 50. Jah­res­tag seiner Ausbürgerung stellt Ekkehard Maaß als Zeitzeuge und langjähriger Freund Wolf Biermann vor. In der Reihe „Mediengeschichte des Protests“ der Deutschen Nationalbibliothek interpretiert er die schönsten, zum Teil unbekannten Lieder des Liedermaches und Dichters und berichtet von persönlichen und politischen Ereignissen. (Ein­tritt frei)

Horns[dʒæz]Session mit dem Anna Siroshtan Trio

Eine Collage aus Schwarz-Weiß-Fotos der eiznelnen Mitglieder des Trios
Willy Valdivia, Anna Siroshtan und Christoph Sprenger, Collage: Anna Siroshtan

Horns[dʒæz]Session mit dem Anna Siroshtan Trio


Horns Erben, Arndt­straße 33

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Jeden Donnerstag findet im Horns Erben eine Session mit jungen Jazz­musi­kerIn­nen statt. Opener ist diesmal das Anna Siroshtan Trio. Gemeinsam mit dem Bassisten Willy Valdivia und dem Schlagzeuger Christoph Sprenger verbindet die Pianistin Anna Siroshtan verschiedene Klangwelten des Jazz miteinander. Das Bandprojekt aus Leipzig spielt Neuinterpretationen bekannter Jazzstücke sowie Eigenkompositionen und möchte das Publikum mit der ganzen Vielfalt des Jazz begeistern (Video). Nach dem Eröffnungskonzert ist die Bühne offen für alle, die sich musikalisch einbringen wollen. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Showtime (ein ent­täu­schen­der Abend)

Showtime (ein ent­täu­schen­der Abend)


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­straße 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Bevor die Vorstellung ausfallen muss, rettet er dem Pu­bli­kum - und dem Thea­ter - den Abend: der Universalschauspieler. Er beherrscht über 100 Rol­len und setzt sich sofort ins Taxi, um hinter einer möglichst exakten Kopie eines Anderen zu ver­schwin­den … Er spielt allabendlich um sein Leben und bleibt doch unsichtbar. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Kar­te 5 €)

Nachhall im Museum

Nachhall im Museum


Museum der bildenden Künste, Katharinen­straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Bei diesem Wandelkonzert treffen Kunst und Musik in einem besonderen Rahmen auf­einan­der - Mu­si­kerIn­nen des Orchesters und des Chores der Musikalischen Komödie treten im Museum der bildenden Künste auf. Dabei wird an verschiedenen Orten des Hauses nacheinander in unterschiedlichen Besetzungen musiziert. Im Rahmen des Lichtfests Leipzig wird dieser Abend mit seinen spannenden und abwechslungsreichen Konzerten so zu einem einzigartigen Erlebnis. Raum, Klang und Bilder treten miteinander in Dialog. (Ein­tritt frei)

Vernissage: „OXYDATION“ - Rost als Kunst

In einem großen Raum sieht man rostige Metallplatten und Materialien, auf die der Rost übertragen wurde.
Blick in das Freiburger Atelier von Ingrid Sperrle, Foto: © Künstlerin

Vernissage: „OXYDATION“ - Rost als Kunst


ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießer­straße 75

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Inspiriert durch die Farbigkeit und die Oberflächenstruktur verrosteter Eisenteile begann Ingrid Sperrle 1993 mit der Übertragung von Oxydationen auf Leinwand. Später kamen Folie, Papier oder Glas dazu. In den Arbeiten von Ingrid Sperrle vollzieht sich der Gegensatz zwischen einer beherrschbaren Ordnung und dem „gelenkten Zufall“. Faszinierend und verwirrend zugleich entsteht noch im Moment des Zerfalls etwas Neues. So schwingt bei den Arbeiten von Ingrid Sperrle stets die Frage nach der Sinnhaftigkeit allen Seins mit. (zu besichtigen bis zum 23. Ok­to­ber 2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa: 15–18 Uhr, Eintritt frei)

Lesung mit Heike Geißler

Lesung mit Heike Geißler


MONAliesA – Feministische Bibliothek und Archiv, Bern­hard-Gö­ring-Str. 152

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder.“ So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem Unrecht blutige Vergeltung übt. Sein Rachefeldzug ist zweihundert Jahre später Vorbild für Michaela Kohlhaas, eine stellvertretende Friedhofsverwalterin. Befeuert von erfahrener Willkür und Ohnmacht, wird sie zur Aufsässigen. Heike Geißlers Roman ist eine tollkühne Übertragung der berühmten Novelle in die Gegenwart. Ihre Michaela verlangt Wiedergutmachung und Sühne. Und eine gänzlich andere Einrichtung der Welt. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

Premiere: Eine Welt lebt leer

Eine Marionette mit hellem Gesicht und Glasaugen vor den Blättern einer Grünpflanze
Motte aus „Eine Welt lebt leer“, Foto: © Carlotta Riedelsheimer

Premiere: Eine Welt lebt leer


Ostwache Leipzig, Gregor-Fuchs-Straße 45-47

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Motte verliert sich in einer rätselhaften, verführerischen und möglicherweise gefährlichen Welt. Eine Welt, in der man sich auf kaum etwas verlassen kann, und deren Regelwerk kaum zu durchblicken ist. Motte, stets auf der Suche nach Verbindungen und Begegnungen, gerät zusehends in Bedrängnis, denn das, was ihr hier begegnet, ist irgendwie nur im entferntesten Sinne mensch­lich … Das Stück des Freien Ensembles Jedermensch entführt das Publikum mit Marionettentheater und sechs Tän­zerIn­nen in diese eigenartige Welt. Es erzählt von Einsamkeit und Isolation und stellt menschliche, soziale Grenzen dem gegenüber, was uns im virtuellen Raum unserer digital überformten Welt ständig begleitet. (Karten 8-10 €, online re­ser­vie­ren - ausgebucht)

Ophelias Tränen

Ophelias Tränen


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wie so oft stellt sich Ophelia die stille Frage: „Weinen oder nicht weinen?“ Damit sich alle gut fühlen, entscheidet sie sich meist für Letzteres. Geweint wird dann ganz alleine unter der Dusche. Doch dann beginnt sie ihre Tränen zu sammeln und aufzukochen. Nebst süßen Mäusen und personifizierten Zweifeln sind natürlich auch Pop-Iko­nen wie Billie Eilish und Lana Del Rey geladen zu einem Abend über Urgewalt, Verwandlung und Zärtlichkeit, über Oberflächlichkeit und Abgrundtiefe. Bei Paula Wintelers Soloabend ist auf jeden Fall alles ganz wahnsinnig traurig. (Karte 5 €)

Faquelage

Faquelage


Café Ocka, Merseburger Straße 88

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Leipziger Trio Faquelage wurde gegründet, um in kleiner Besetzung große Melodien zu spielen. Angefangen hat alles mit bekannten und weniger bekannten Filmmusiken. Inzwischen reisen die drei jungen Musiker auch in ihren Eigenkompositionen in fantastische Welten und Traumlandschaften und gestalten diese durch spontane Improvisationen nach Lust und Laune neu (Video). Mit Rhythmen aus aller Welt und musikalischem Witz versuchen sie, zwischen „Fahrstuhlmusik“ und Jazz zu vermitteln und eine Lanze für Instrumentalmusik zu brechen. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

Führung durch „South Africa und Leipzig“

In einem Ausstellungsraum hängen Gemälde und Grafiken an weißen Wänden. In einer Ecke sind auch Bilder auf einem Monitor zu sehen.
Ausstellungsansicht von „South Africa und Leipzig“, Foto: © Mena Liebhold

Führung durch „South Africa und Leipzig“


MÄDLER ART FORUM, Mädler-Pas­sage, Grimmaische Straße 2-4

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die aktuelle Ausstellung im MÄDLER ART FORUM zeigt Arbeiten, die bei Begegnungen von 20 süd­afri­kani­schen und Leipziger Künst­lerIn­nen entstanden sind. Für jeweils drei Monate kamen sie nach Leipzig oder Johannesburg und arbeiteten mit Kol­le­gIn­nen vor Ort zusammen. Sprache, Herkunft und Geschichte waren beiden Seiten gleichermaßen fremd. Alle waren neugierig und hatten den Mut kulturelle Unterschiede anzuerkennen und Neues daraus zu schöpfen. Bei dieser Führung erfahren Interessierte mehr über die Begegnungen, die gemeinsame Arbeit und was es mit dem Motto „Don’t forget to play!“ auf sich hat. (Teil­nahme kosten­los)

MAZE + BASALT

Düsteres Schwarz-Weiß-Foto der Band bei einem Konzert in einer verfallenen Halle
MAZE, Foto: © Band

MAZE + BASALT


ehemalige Haushaltswaren Rauch, Karl-Liebknecht-Straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Von Oktober bis Dezember verwandelt sich das ehemalige Geschäft von „Haushaltswaren Rauch“ in einen offenen Raum für Ausstellungen, Workshops, Konzerte und Gespräche. Die Initiative „Das Gegenteil von Leerstand" lädt dort am Samstag zu einem Doppelkonzert ein: MAZE ist das Bandprojekt des 19-jäh­ri­gen Paul, der zu einer Mischung aus Techno, Post-Rock und Black Metal von ewigen Träumen, Isolation. vom Gefangensein im eigenen Denken und dem Verlangen, auszubrechen singt (Hör­proben). Auch an BASALT ist Paul beteiligt. Diese Formation verbindet rockige und jazzige Rhythmen mit elektronischen Klän­gen - athmosphärische Instrumentalmusik (Hör­proben) zum Abtauchen in eigene Ge­dan­ken- und Traumwelten. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Eine Welt lebt leer

Eine Marionette mit hellem Gesicht und Glasaugen vor den Blättern einer Grünpflanze
Motte aus „Eine Welt lebt leer“, Foto: © Carlotta Riedelsheimer

Eine Welt lebt leer


Ostwache Leipzig, Gregor-Fuchs-Straße 45-47

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Motte verliert sich in einer rätselhaften, verführerischen und möglicherweise gefährlichen Welt. Eine Welt, in der man sich auf kaum etwas verlassen kann, und deren Regelwerk kaum zu durchblicken ist. Motte, stets auf der Suche nach Verbindungen und Begegnungen, gerät zusehends in Bedrängnis, denn das, was ihr hier begegnet, ist irgendwie nur im entferntesten Sinne mensch­lich … Das Stück des Freien Ensembles Jedermensch entführt das Publikum mit Marionettentheater und sechs Tän­zerIn­nen in diese eigenartige Welt. Es erzählt von Einsamkeit und Isolation und stellt menschliche, soziale Grenzen dem gegenüber, was uns im virtuellen Raum unserer digital überformten Welt ständig begleitet. (Karten 8-10 €, online re­ser­vieren)

Lariza

Gruppenfoto, auf dem jedes Bandmitglied Glitzer im Gesicht hat
Lariza, Foto: © Sophia Hegewald

Lariza


Café Kollwitz, Marschner­straße 11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Eine ganz eigene Welt aus akustischen und elektronischen Klängen entwirft die Kölner Band Lariza, die immer versucht, soviel wie möglich aus dem Reichtum der klanglichen Möglichkeiten zu schöpfen. Eine Musik, die sich zielsicher einen Weg zwischen, Pop, Jazz und experimentellen Klängen bahnt, die Erwartungen erfüllt, um sie gleich wieder zu brechen (Video). Sängerin Lena-La­ris­sa Senge greift in ihren Texten Themen des alltäglichen Lebens auf, die sie in ihrer Einfachheit wirken lässt und dann ins Absurde überführt. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

Mitokeh

Mitokeh


Kolinar, Bar & Restaurant, Kolonnaden­straße 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mitokeh ist ein Instrumental-Trio aus Leipzig, das zwischen Psychedelic Funk, Soul und cineastischem Sound seinen ganz eigenen Stil formt. Manche Stücke laden ein, sich zum Groove zu bewegen, andere dazu, in verträumtere, entspanntere Gefilde abzudriften (Video). Die drei Musiker schreiben kontinuierlich neues Material und vereinen dabei ihre unterschiedlichen musikalischen Einflüsse so, dass sich der Sound ständig weiterentwickelt. Nach der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP „Pomodoro Cat“ 2025 arbeitet das Trio aktuell an seinem ersten Album. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

Künstlergespräch: Günther Mai­land und Hans In­nen­hof zu „re:miserere“

Ein Sänger steht in einem Schweinegehege mit einem Schwein und singt.
Der Tenor im Schweinegehege, Videostandbild aus „re:miserere“, Foto: Mai­land / Innenhof, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Künstlergespräch: Günther Mai­land und Hans In­nen­hof zu „re:miserere“


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinen­straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Museum der bildenden Künste sprechen Günther Mailand und Hans Innenhof mit dem Kurator Philipp Freytag über die Idee und die Entstehung ihre Videoinstallation „re:miserere“. Dafür hat das Künstlerduo Teile der Arie „Miserere“ von Giuseppe Verdi unangekündigt an öffentlichen Orten auf­ge­führt - im Jobcenter, einem Supermarkt, in einer Bibliothek, einer Kirche und einem Schweinegehege. Das wurde gefilmt und nachträglich in Projektionen zu einem geschlossenen Werk zusammengesetzt. Die Erhabenheit der Musik steht dabei in einem eigentümlichen Kontrast zur Realität der Aufführungsorte. (Teil­nahme kosten­los)

Vernissage: Malerei von Fieder Heinze

Vernissage: Malerei von Fieder Heinze


Mühlengalerie, Dölitzer Wassermühle, Voll­hardt­straße 16

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Mühlengalerie zeigt Beispiele aus dem opulenten Werk von Frieder Heinze, der zu den originellsten und eigenständigsten Leipziger Künstlern zählt. Auf seinen Bildern verweben sich Zeichen, Symbole, menschliche, tierische und pflanzliche Wesen mit abstrakten Elementen zu einem Gesamtkosmos, der die Betrachtenden auf eine fantastische Reise mitnimmt. Der in Leip­zig-Dölitz geborene Maler, Bildhauer und Grafiker gehörte 1984 zu den Initiatoren des 1. Leip­ziger Herbstsalons. Er lebt und arbeitet heute in Großpelsen bei Leisnig. (zu sehen bis zum 29. No­vem­ber.2026, sonntags 13–18 Uhr, Eintritt frei)

Museumsfest im Zeit­ge­schicht­lichen Forum

Außenansicht des Museums mit seiner spiegelnden Glasfassade und vielen Passanten sowie einer Skulptur davor
Außenansicht des Museums in der Leipziger Innenstadt, Foto: © Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

Museumsfest im Zeit­ge­schicht­lichen Forum


Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig präsentiert mit Ausstellungen, Veranstaltungen, On­line-An­ge­boten und Publikationen deutsche Geschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart. Zu seinem 27. Ge­burts­tag und in Erinnerung an den 37. Jah­res­tag der Friedlichen Revolution lädt es zum Museumsfest mit einem vielseitigen Programm für Alt und Jung ein. Museumsfans können beispielsweise 3D-Postkarten selbst herstellen, an Führungen teilnehmen oder einem Erzählprogramm mit Musik lauschen. Zum Entspannen, Austauschen und Genießen gibt es Kaffee, kalte Getränke und Kuchen. (Ein­tritt frei, Pro­gramm)

„Who the fuck is Malina?“ – Szenische Annäherung an Ingeborg Bachmann

Eine junge Frau liegt mit einem altmodischen Telefon neben sich auf dem Boden. Der Telefonhörer liegt auf ihren Bauch.
Charlotte Kaiser in „Who the fuck is Malina?“, Foto: © Katharina Zotter

„Who the fuck is Malina?“ – Szenische Annäherung an Ingeborg Bachmann


Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ingeborg Bachmann wäre in diesem Jahr 100 Jah­re alt geworden und die wichtigste Frage ihres Lebens ist noch immer nicht geklärt: Wer ist eigentlich Malina? So heißt ihr 1971 erschienener Roman, der wohl als die ungewöhnlichste Dreiecksgeschichte der deutschsprachigen Literatur gelten kann. Zugleich ist der sprachgewaltige Text eine literarische „Autobiografie, wenn auch nicht im herkömmlichen Sinne“, so die Autorin. „Who the fuck is Malina?“ von und mit der österreichischen Schauspielerin Charlotte Kaiser nimmt den Roman sowie den umfangreichen Briefwechsel Ingeborg Bachmanns mit Paul Celan und Max Frisch zum Ausgangspunkt für eine sze­nisch-thea­trale Erkundung. (Ein­tritt frei)

Philippe Sands - Friedens­preis­träger des Deutschen Buch­handels 2026 in Leipzig

Auf einem gelben Buchcover ist ein Schwarz-Weiß-Foto des freundlich lächelnden Schriftsteller zu sehen.
Ein Buch mit den Friedens­preis-Reden zu Ehren von Philippe Sands erscheint am 11.10., Abbildung: © Reclam Verlag

Philippe Sands - Friedens­preis­träger des Deutschen Buch­handels 2026 in Leipzig


Altes Rathaus, Festsaal

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Als eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen unserer Zeit setzt sich der fran­zö­sisch-bri­ti­sche Jurist und Schriftsteller für Gerechtigkeit, Frieden und die beharrliche Verteidigung des Völkerrechts ein. Der Nachkomme von Holocaustüberlebenden zeigt entlang der eigenen Familiengeschichte, wie dieses Recht entstanden ist und welche Erfahrungen hinter den Tatbeständen „Genozid“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ stehen.“, begründet die Jury die Auswahl für den Friedenspreis. Stephan Detjen, Frank­reich-Kor­res­pon­dent des Deutschlandradios, spricht mit Philippe Sands über dessen Leben und juristische Arbeiten, seine Bücher und den Friedenspreis. Die Schauspielerin Verena Noll liest aus Sands’ Büchern. (Ein­tritt frei, Anmeldung bis zum 10.10. per E-Mail nötig)

Literarischer Herbst: Le­sung & Gespräch mit Christiane Hoffmann

Literarischer Herbst: Le­sung & Gespräch mit Christiane Hoffmann


Bibliotheca Albertina, Vortragssaal, Beethoven­straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ende der achtziger Jahre: Eine Gruppe von jungen Frauen studiert Russisch. Sie lesen Dostojewski, trinken Wodka und reisen durch die Sowjetunion. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, der Träume von einem demokratischen Russland und einem friedlichen Europa. Jahrzehnte später nimmt sich eine von ihnen das Leben. Es ist die Woche, in der Russland die Ukraine überfällt. Feinfühlig beobachtet, verbindet Hoffmanns Buch die Erinnerung an eine besondere Freundschaft mit der Geschichte der deutsch-rus­sisch-ukrai­ni­schen Beziehungen, erzählt aus der persönlichen Erfahrung der Autorin. Es lässt Raum für Zweifel und Trauer, für Fragen und Widersprüche. Die Moderation hat Anne Lipp, Direktorin der Universitätsbibliothek Leipzig. (Ein­tritt frei)

<Schwebfracht> - Ge­dichte & Musik

Ein ovales Kohlebrikett, auf das das Wort Rekord geprägt wurde
Foto: Philipp Schulz-Mews

<Schwebfracht> - Ge­dichte & Musik


ehemalige Haushaltswaren Rauch, Karl-Liebknecht-Straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das ehemalige Geschäft „Haushaltswaren Rauch“ wird von den Inhabern und der Initiative „Das Gegenteil von Leerstand" noch bis zum Jahresende in einen offenen Raum für Kunst, Kultur und Austausch verwandelt. Heute stellt Philipp Schulz-Mews dort in einer Lesung Gedichte aus seinem Debüt <Schweb­fracht> vor. Es geht um Staub, das Aufwachsen im Pfarrhaus in den 90er Jahren in Mecklenburg, um Ostdeutschland und immer auch die Frage nach Gott. Der Komponist Philipp Rücker eröffnet der Lyrik mit seiner Musik einen klanglichen Resonanzraum.  (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Bright Silence + Boris & The Joy

Zwei Fotos der beiden Künstler nebeneinander, beide sind mit Gitarre singen vor einem Mikrofon zu sehen.
Kevin Johnston und Boris Pelekh, Fotos: © Daniel Adriaans, Künstler

Bright Silence + Boris & The Joy


Die Gute Quelle, Georg-Schwarz-Straße 17

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zwei Amerikaner in Leipzig: Kevin Johnston, aka Bright Silence, kam aus Colorado über New York nach Leipzig und macht melodischen Akus­tik-Rock (Video). Ob mit Band oder solo hat er eine starke Bühnenpräsenz und spielt Songs, die nachvollziehbar und ehrlich sind und unter die Haut gehen. Hinter Boris & the Joy steht der Sänger und Gitarrist Boris Pelekh, der in Russland geboren wurde und heute in New York lebt. Zu seiner Musik zwischen Indie-Folk und Elektro-Pop singt er Songs über Verwandlungen (Video) und persönliche, schöne wie schmerzhafte Erfahrungen. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

MusikKneipe im Anker mit Kupazukow

Eine Sängerin und zwei Musiker in historischer Kleidung lachen fröhlich in die Kamera.
Marion Quitz mit den Musikerkollegen Mathias Karker und Stafan Pietschmann, Foto: © Marion Quitz

MusikKneipe im Anker mit Kupazukow


der ANKER, Renft­straße 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Hinter Kupazukow steht die Sängerin und Multiinstrumentalistin Marion Quitz, die entweder solo oder in einem Ensemble mit wechselnden Besetzungen auftritt. Mit ihren sorbischen Wurzeln, hat sie sich lange Zeit intensiv mit dem Liedgut ihrer Heimat, der Lausitz, beschäftigt. Inzwischen hat sich darüber hinaus ein breites Repertoire entwickelt, welches zwischen Mittelalter, Folk, Country, Rock und Pop wechselt. Und so kann es vorkommen, dass ein bekannter Popsong in ein historisches Gewand gehüllt wird und ein traditionelles Lied sich zum schwungvollen Tanztitel (Video) wandelt. (Ein­tritt frei)

Literarischer Herbst: „Ver­wen­de deine Ju­gend!“ - 50 Jah­re Punk BRDDR

Literarischer Herbst: „Ver­wen­de deine Ju­gend!“ - 50 Jah­re Punk BRDDR


Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Deutschland, Deutschland, alles ist vorbei“, sang die Düsseldorfer Band Mittagspause 1979. Punk, der alte Schlawiner, kümmert sich nicht darum und macht seit fünf Jahrzehnten einfach weiter. Nachdem der westdeutsche Underground in Jürgen Teipels „Verschwende deine Jugend“ breit aufgearbeitet wurde und diverse Publikationen im Osten nachzogen, erinnern sich die alternativen Szenen Ost und West dennoch merkwürdig getrennt. Dieser Abend möchte damit brechen: Mit Henryk Gericke, Sänger der Ostberliner Punkband The Leistungsleichen und Herausgeber, sowie dem Toco­tronic-Bas­sis­ten und Podcaster Jan Müller sind zwei Protagonisten der Szene im Gespräch, die zu ihren wachsten Beobachtern gehören. Denn Punk verjährt nicht. (Ein­tritt frei)

Vernissage: Queere Kunst in der DDR? Bio­grafien zwischen Under­ground und Propaganda

Foto von zwei jungen Männern vor einem modernen Haus mit glasfassade, die skeptisch zur Seite blicken
Andreas Fux: Handelszentrum Friedrichstraße, Berlin, 1985, Fotografie, Abbildung mit freundlicher Unterstützung des Künstlers und des Kunstvereins Ost

Vernissage: Queere Kunst in der DDR? Bio­grafien zwischen Under­ground und Propaganda


Galerie im Neuen Augusteum, Au­gus­tus­platz 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Ausstellung des Kunstverein Ost lädt dazu ein, Kunst aus der DDR neu zu lesen. Anhand der Biografien von neun KünstlerInnen und ihrer Wer­ke - Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Foto­gra­fien - wird gezeigt, wie unterschiedlich sie mit den gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit umgingen. Homosexualität blieb in der DDR trotz schrittweiser Entkriminalisierung gesellschaftlich stigmatisiert. Nach dem Mauerfall verbesserte sich die Situation queerer Künst­lerIn­nen nicht – im Gegenteil: Viele drohten in Vergessenheit zu geraten. Erst heute wächst das allgemeine Interesse an der Kunst und Kultur der DDR ebenso wie an queeren Lebensrealitäten. (zu besichtigen bis zum 6. Fe­bruar 2027, Di–Fr: 14–18 Uhr, Sa: 11–14 Uhr, Eintritt frei)

Eröffnung der XXXVI. Leip­ziger Chopin-Tage

Eröffnung der XXXVI. Leip­ziger Chopin-Tage


Polnisches Institut, Markt 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft feiert jährlich mit Konzerten, Klavierabenden, einem Nachwuchswettbewerb und einem festlichen Salon den großen polnischen Komponisten  Frédéric Chopin. Die inzwischen 36. Aus­gabe wird mit einem Klavierkonzert von Irina Chistiakova eröffnet. Die Pianistin und Sängerin wurde bereits im Alter von sechs Jahren in die Zentrale Musikschule Moskau aufgenommen. Später studierte sie am dortigen Konservatorium und an der Universität der Künste Berlin. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Irina Christiakova auch Dozentin im Fach Klavier an der HMT in Leipzig. Am Abend spielt sie Werke von Frédéric Chopin, Franz Liszt und Camille Saint-Saëns. (Ein­tritt frei)

Eröffnung: VERTIGO - Malerei von David Schnell

Eröffnung: VERTIGO - Malerei von David Schnell


G2 Kunsthalle, Dittrich­ring 13

von: LEIPZIG eintrittsfrei

David Schnell setzt sich intensiv mit Raum, Form, Farbe und Licht auseinander. Er nutzt klare geometrische Formen, um urbane Architektur oder dichte, natürliche Landschaften zusammenzusetzen. Der Titel der Ausstellung, VERTIGO, bezeichnet im Medizinischen einen Schwindelzustand, eine subjektive Wahrnehmung, die durch das Gefühl ausgelöst wird, der eigene Körper oder die Umgebung würde sich bewegen. Das verleiht David Schnells Werken einen körperlichen Charakter. Gleichzeitig verweist diese Erfahrung auf die Suche nach Halt und Orientierung in einer schnelllebigen und von Krisen geprägten Gegenwart. Neben neuer Malerei umfasst die Ausstellung eine Arbeit am Glaskubus der Galerie, die sowohl innen als auch von der Stadt aus zu sehen sein wird. (zu besichtigen bis zum 31. Ja­nuar 2027, Mi: 15–20 Uhr, Fr–So: 12–17 Uhr, Eintritt frei)

Literarischer Herbst: Heike Geißler erhält den Säch­si­schen Literaturpreis 2026

Foto der lächelnden Autorin an einem Rednerpult
Heike Geißler bei der Verleihung des Heinrich-Böll-Preises 2025, Foto: © Superbass, Lizenz CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Literarischer Herbst: Heike Geißler erhält den Säch­si­schen Literaturpreis 2026


Stadtbibliothek, Oberlichtsaal, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Nicht allein für ihren aktuellen, viel besprochenen Roman „Michaela Kohlhaas“ erhält die Leipziger Schriftstellerin Heike Geißler den Literaturpreis. Ausgezeichnet wird sie für ihr Gesamtwerk, über das die Jury unter anderem schreibt: „... in ihrer Literatur macht sie es sich und ihren Leser:innen nicht leicht, sie ringt und denkt und fragt. Heike Geißler ist eine dezidiert an der Gegenwart und an den gesellschaftlichen Verhältnissen arbeitende Autorin, deren Texte aber nie verbissen gearbeitet oder sich verbeißend sind, sondern fragend, ab und an zärtlich, oft sachte im Verzweifeln begriffen.“. Die Laudatio hält Anke Schleper, Mitinhaberin der Leipziger Buchhandlung Rotorbooks. (Ein­tritt frei)

ZEA / ZE4

Gruppenfoto der Band in Winterkleidung vor einer Ziegelmauer
Arnold de Boer (2. v. l.) mit ZE4, Foto: © Künstler

ZEA / ZE4


SPLNK, Radweg zwischen Gießer- und Naumburger Straße

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Es ist verblüffend, wie poetisch Friesisch klingen kann. Zu hören ist das auf „In lichem fol beloften“, dem neuen Album (Video) des Amsterdamers Arnold de Boer, alias ZEA. Man spürt, wie wichtig dem Künstler diese Texte sind. Im Wesentlichen wird darin das Hier und Jetzt verhandelt. Themen sind unter anderem das Alter, körperliche Beschwerden, Verluste und der Tod. Unter dem Namen ZE4 versteht er es mit den Musikerkollegen Xavier Charles (Klari­nette), Harald Austbo (Cello) und Ineke Duivenvoorde (Schlag­zeug) wunderbar, zu den einzelnen Texten passende Arrangements zu finden. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

NORRIS

NORRIS


Zum Wilden Heinz, Hähnel­straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Liedermacher NORRIS bezeichnet sich selbst als vertontes Herrengedeck und lässt sich nieder, wo man sein Ego streichelt und ihm ein Bier kredenzt. Das ist heute die gemütliche Block­hüt­te des Wilden Heinz. Dort wird er zu Gitarre und Ukulele über namenlose Bars, suizidale Mäuse, Beischlafgewohnheiten am Baggersee oder andere wichtige Themen (Video) singen. Fragen, die man sich nie gestellt hat, werden beantwortet. Doch eine Frage bleibt: Hab ich die Tür abgeschlossen? (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Eröffnung: „Kinship by Choice“

In einer Ausstellung verfolgen Besucherinnen und Besucher ein Künstlergespräch
Veranstaltung in der Ausstellung „Geflecht“ im letzten Jahr, Foto: © Zentrale für Kunst e. V.

Eröffnung: „Kinship by Choice“


Werkschau Halle 12, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Zentrale für Kunst ist ein junger Kunstverein aus Leipzig mit dem Schwerpunkt Malerei, der angehenden Künst­lerIn­nen eine Plattform bieten möchte. Wie im letzten Jahr veranstaltet der Verein deshalb eine große Gruppenausstellung in der Werkschau Hal­le 12 der Baumwollspinnerei. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit frei gewählten Formen von Verbundenheit. Gezeigt werden künstlerische Arbeiten von 36 Teil­neh­merIn­nen, die sich nicht über ein Bewerbungsverfahren, sondern über Einladungen zu­sam­men­fin­den - basierend auf Nähe, Resonanz und gemeinsamen Interessen. Zur Eröffnung warten eine gut gefüllte Bar, DJs und Sorian Filbereisen. (zu sehen bis zum 1. No­vem­ber, Mi–Fr: 16–19 Uhr, Sa: 12–19 Uhr, So: 12–16 Uhr, Eintritt frei)

Lesung zum 90. Ge­burts­tag von Adel Karasholi

Lesung zum 90. Ge­burts­tag von Adel Karasholi


Stadtbibliothek, Oberlichtsaal, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Adel Karasholi liebt seit über sechzig Jahren dieselbe Frau. Und Leipzig, die Stadt, in der er lebt. Und die deutsche Sprache, in der er schreibt. An diesem Abend wird er mit Lesungen, Gesprächen und Würdigungen seines vielseitigen Schaffens geehrt und zugleich sein neues Buch „Herbstsommer“ vorgestellt. Es enthält Liebesgedichte aus sechs Jahr­zehn­ten - von frühen Versen aus Damaskus bis zu seinen unverwechselbaren deutschen Gedichten, vorgetragen von Schauspieler Jörg Uwe Schröder. Nach der Begrüßung durch Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke hält der Literaturwissenschaftler Felix Latendorf eine Laudatio, gefolgt von einem Podiumsgespräch mit Thorsten Ahrend, Leiter des Literaturhauses Leipzig, und der Verlegerin Lea Martin. (Eintritt frei)

Eine Welt lebt leer

Eine Marionette mit hellem Gesicht und Glasaugen vor den Blättern einer Grünpflanze
Motte aus „Eine Welt lebt leer“, Foto: © Carlotta Riedelsheimer

Eine Welt lebt leer


Ostwache Leipzig, Gregor-Fuchs-Straße 45-47

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Motte verliert sich in einer rätselhaften, verführerischen und möglicherweise gefährlichen Welt. Eine Welt, in der man sich auf kaum etwas verlassen kann, und deren Regelwerk kaum zu durchblicken ist. Motte, stets auf der Suche nach Verbindungen und Begegnungen, gerät zusehends in Bedrängnis, denn das, was ihr hier begegnet, ist irgendwie nur im entferntesten Sinne mensch­lich … Das Stück des Freien Ensembles Jedermensch entführt das Publikum mit Marionettentheater und sechs Tän­zerIn­nen in diese eigenartige Welt. Es erzählt von Einsamkeit und Isolation und stellt menschliche, soziale Grenzen dem gegenüber, was uns im virtuellen Raum unserer digital überformten Welt ständig begleitet. (Karten 8-10 €, online re­ser­vieren)

The Keeds

The Keeds


Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnel­straße 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Funk trifft auf Rock, Soul & Jazz. Was dabei heraus kommt nennt sich „The Keeds“ und meint eigentlich „tanzen, bis der Arzt kommt“, denn die acht Mu­si­kerIn­nen der Leipziger Funkband verstehen ihr Handwerk. In der Kulturbar froelich & herrlich lassen Rhythmus genau auf dem Punkt und treibende Bässe keinen Fuß stillstehen. Die Riffs sind mal hart, mal kuschelig und das Ganze wird gepaart mit der einmaligen Stimme der umtriebigen Sängerin Nora Lyn Handschuh (Video). Also, Tanzsandaletten anziehen und ab aufs Parkett! (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Premiere: Sex and Rage. Eat me raw

Drei Frauen mit nackten Oberkörpern stehen an einem hohen Tisch mit einer Schale voll Obst und Gemüse und schauen leicht angewiedert in die Kamera. Auf den Köpfen und um den Hals tragen sie ebenfalls Obst und Gemüse.
Die Darstellerinnen des Abends: Aziza Bouizedkane, Senja Brütting und Aïsha Konaté, Foto: © Mooooon

Premiere: Sex and Rage. Eat me raw


LOFFT – Das Theater, Spinnerei­str. 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Sex und Wut gehören wahrscheinlich zu den Ausdrucksformen menschlichen Daseins, die am stärksten durch koloniale und patriarchale Machtausübung verdrängt, verzerrt und beschämt wurden. Die Performance widmet sich der tiefen Verbindung und vor allem der Sprengkraft von Lust und Wut. Wie können diese Kräfte als spirituelle Ressource dienen? Und wie können sie als magischer Motor kollektiver Veränderungen wirken? Drei Künstlerinnen suchen nach Antworten und verbinden in „Sex and Rage. Eat me raw“ Performance, Ritual und Klang zu einer Erfahrung zwischen Widerstand und Fürsorge. (Karten 18 / 13 € , Leip­zig-Pass: 9 €, Soli-Preis: 25 €)

Flying Earrings + LAYYERS

Flying Earrings + LAYYERS


Mühlkeller, Mühl­straße 14

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Mühlkeller wird es schrill, bunt, laut und queer: Zu Flying Earrings meinen Kri­ti­ker, sie „liefern mutigen Indie-Rock mit scharfen Gitarrenriffs und selbstbewusstem Gesang“, aber auch, dass sie „nicht subtil genug und zu direkt“ sind - was Absicht ist. Auf der Bühne und in ihren Songs feiern sie Queerness, Intimität, große Gefühle und radikale Emotionen (Video). Das Duo LAYYERS unternimmt den Versuch, sich mit unkonventionellem Sound, performativen Elementen, Irritation und Brüchen (Video) aus „ansozialisiertem Scheiß und glattgebügelten Erwartungen“ zu befreien. Als Zugabe gibt es eine Drag Performance von Pauli Gay Me. (Eintritt 5 €)

Vernissage: Babette Zander - Kunst & Clubkultur

Gemälde auf einer Staffelei, das viele Köpfe zeigt, die mit einem Stempel auf die Leinwand gedruckt wurde
Babette Zander: WIR 2, Kartoffelstempel, Acryl auf Leinwand, Foto: © Künstlerin

Vernissage: Babette Zander - Kunst & Clubkultur


ehemalige Haushaltswaren Rauch, Karl-Lieb­knecht-Straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Von Oktober bis Dezember verwandelt sich das ehemalige Geschäft von „Haushaltswaren Rauch“ in einen offenen Raum für Ausstellungen, Workshops, Konzerte und Gespräche. Am Samstag eröffnet dort eine Ausstellung mit Bildern von Babette Zander. Im Zentrum ihrer bildnerischen Arbeit steht die Rave-Com­mu­nity als Ort von Freiheit, Gemeinschaft und kollektiver Erfahrung. Die Arbeiten der Leipziger Künstlerin entstehen manchmal auch auf Socken tanzend und mithilfe von Kartoffelstempeln. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Ausstellungseröffnung von DJ-Sets begleitet wird. (Ein­tritt frei)

Eine Welt lebt leer

Eine Marionette mit hellem Gesicht und Glasaugen vor den Blättern einer Grünpflanze
Motte aus „Eine Welt lebt leer“, Foto: © Carlotta Riedelsheimer

Eine Welt lebt leer


Ostwache Leipzig, Gregor-Fuchs-Straße 45-47

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Motte verliert sich in einer rätselhaften, verführerischen und möglicherweise gefährlichen Welt. Eine Welt, in der man sich auf kaum etwas verlassen kann, und deren Regelwerk kaum zu durchblicken ist. Motte, stets auf der Suche nach Verbindungen und Begegnungen, gerät zusehends in Bedrängnis, denn das, was ihr hier begegnet, ist irgendwie nur im entferntesten Sinne mensch­lich … Das Stück des Freien Ensembles Jedermensch entführt das Publikum mit Marionettentheater und sechs Tän­zerIn­nen in diese eigenartige Welt. Es erzählt von Einsamkeit und Isolation und stellt menschliche, soziale Grenzen dem gegenüber, was uns im virtuellen Raum unserer digital überformten Welt ständig begleitet. (Karten 8-10 €, online re­ser­vieren)

Sex and Rage. Eat me raw

Drei Frauen mit nackten Oberkörpern stehen an einem hohen Tisch mit einer Schale voll Obst und Gemüse und schauen leicht angewiedert in die Kamera. Auf den Köpfen und um den Hals tragen sie ebenfalls Obst und Gemüse.
Die Darstellerinnen des Abends: Aziza Bouizedkane, Senja Brütting und Aïsha Konaté, Foto: © Mooooon

Sex and Rage. Eat me raw


LOFFT – Das Theater, Spinnerei­str. 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Sex und Wut gehören wahrscheinlich zu den Ausdrucksformen menschlichen Daseins, die am stärksten durch koloniale und patriarchale Machtausübung verdrängt, verzerrt und beschämt wurden. Die Performance widmet sich der tiefen Verbindung und vor allem der Sprengkraft von Lust und Wut. Wie können diese Kräfte als spirituelle Ressource dienen? Und wie können sie als magischer Motor kollektiver Veränderungen wirken? Drei Künstlerinnen suchen nach Antworten und verbinden in „Sex and Rage. Eat me raw“ Performance, Ritual und Klang zu einer Erfahrung zwischen Widerstand und Fürsorge. (Karten 15 / 10 € , Leip­zig-Pass: 7,50 €, Soli-Preis: 25 €)

Westbesuch

Westbesuch


Bürgerbahnhof Plagwitz, Naumburger Straße

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Verein Westbesuch hat sich das Ziel gesetzt, im Leipziger Westen urbane Strukturen zu bewahren und Lebensqualität zu schaffen. Dazu organisiert er mehrmals im Jahr für alle Leip­zi­gerIn­nen ein lebendiges Stadtteilfest auf dem Bürgerbahnhofs Plag­witz - den Westbesuch. Neben einem Flohmarkt mit zahlreichen Trö­del-Ständen und leckerem Essen gibt es auf dem Gelände auch jedes Mal ein Kulturangebot mit Live-Auf­trit­ten von Künst­lerIn­nen und Bands. So ist am Sonntag beispielsweise Psychedelic Funk, Soul & cineastischer Sound des Leipziger Trios Mitokeh zu erleben. (Eintritt frei)

Offener Sonntag & Führungen im Capa-Haus

Blick durch die offene Tür in die Ausstellung „War is Over“
Blick in die Ausstellung „War is Over“, Foto: Markus Scholz, © Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Offener Sonntag & Führungen im Capa-Haus


Capa-Haus, Jahn­allee 61

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Capa-Haus ist eine wichtige Leipziger Erinnerungsstätte an den Nationalsozialismus und 2. Welt­krieg, aber auch an den Widerstand und die Befreiung 1945. Im April 1945 kam Robert Capa als US-ameri­kani­scher Kriegsfotograf in die Stadt. In der Jahn­allee 61, dem heutigen Capa-Haus, entstand seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“. Diese Fotos und ihre Entstehung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „War is Over“. Die Schau ist am Sonntag zu besichtigen und zu jeder vollen Stunde werden Kurzführungen angeboten. Zusätzlich kann man bei dieser Gelegenheit auch die Sonderausstellung „100+ Synagogen in Deutschland“ besichtigen. (Ein­tritt frei)

Sonntagsführung durch die Deutsche National­biblio­thek

Blick in den historischen Lesesaal mit seinen originalen Holztischen und -stühlen und Bücherregalen bis zur Decke
Der historische Lesesaal der Geisteswissenschaften, Foto: DNB / Tina Bode

Sonntagsführung durch die Deutsche National­biblio­thek


Treff: Bibliotheksfoyer, Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Am Gründungsstandort Leipzig treffen Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Deutschlands größter Archivbibliothek aufeinander. Bei einem informativen Rundgang durch das denkmalgeschützte Bibliotheksgebäude und den modernen Erweiterungsbau erfahren die Teil­ne­merIn­nen, warum die Deutsche Nationalbibliothek diesen Namen trägt – und was sie von anderen Bibliotheken unterscheidet. Außerdem können sie die Sammlungen entdecken, mehr über der Aufgaben erfahren und einen Ort erkunden, an dem Wissen bewahrt und lebendig gehalten wird. (Teil­nahme kosten­los)

BookTalkWalk – Gedanken­Gänge mit Jahr­hundert­büchern

BookTalkWalk – Gedanken­Gänge mit Jahr­hundert­büchern


Treffpunkt: Universität Leipzig, Eingang Hauptgebäude, Augustusplatz

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Das Prinzip Hoffnung“ wurde vom deutschen Philosophen Ernst Bloch zwischen 1938 und 1947 im US-ameri­ka­ni­schen Exil geschrieben. Ursprünglich sollte es „The dreams of a better life“ heißen. Es erschien 1954 zunächst in der DDR und 1959 auch im Suhrkamp Verlag. Seither ist „Prinzip Hoffnung“ zu einem geflügelten Wort geworden. Beim vierten Book­Talk­Walk des Vereins Transformatorenwerk Leipzig führt der Historiker und Germanist Ulrich Brieler durch die Stadt und stellt das Hauptwerk von Ernst Bloch an thematisch passenden Orten vor. Der Spaziergang ist offen für alle und setzt keine Vorkenntnisse voraus. Im besten Fall regt er dazu an, das präsentierte Buch anschließend selbst zu lesen. (Teil­nahme kosten­los)

Gedenkkonzert mit dem Denkmalchor

Foto der Sängerinnen und Sänger des Chors in schwarzer Auftrittskleidung und mit roten Schals vor dem Wasserbecken am Fuße des Völkerschlachtdenkmals
Denkmalchor Leipzig, Foto: © Anne Hornemann

Gedenkkonzert mit dem Denkmalchor


Krypta des Völkerschlachtdenkmals

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mit dem Völkerschlachtdenkmal verfügt der Denkmalchor über eine ganz besondere Konzertstätte. Die Aufführungen in dem weltweit bekannten Monument sind wegen das außergewöhnlichen Raumklangs einzigartig (Video). Je nach Anlass führt der Denkmalchor Musik von der Renaissance bis hin zur zeitgenössischen Musik auf. Heute erwartet das Publikum ein Programm anlässlich der Jahrestage von Völkerschlacht und der Einweihung des Denkmals 100 Jah­re später. Zugleich eröffnet das Konzert unter der Leitung von Philipp Goldmann einen Zugang zu Geschichte und Erinnerung, der weit über die reine Tonkunst hinausgeht. (Ein­tritt frei)

Sex and Rage. Eat me raw

Drei Frauen mit nackten Oberkörpern stehen an einem hohen Tisch mit einer Schale voll Obst und Gemüse und schauen leicht angewiedert in die Kamera. Auf den Köpfen und um den Hals tragen sie ebenfalls Obst und Gemüse.
Die Darstellerinnen des Abends: Aziza Bouizedkane, Senja Brütting und Aïsha Konaté, Foto: © Mooooon

Sex and Rage. Eat me raw


LOFFT – Das Theater, Spinnerei­str. 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Sex und Wut gehören wahrscheinlich zu den Ausdrucksformen menschlichen Daseins, die am stärksten durch koloniale und patriarchale Machtausübung verdrängt, verzerrt und beschämt wurden. Die Performance widmet sich der tiefen Verbindung und vor allem der Sprengkraft von Lust und Wut. Wie können diese Kräfte als spirituelle Ressource dienen? Und wie können sie als magischer Motor kollektiver Veränderungen wirken? Drei Künstlerinnen suchen nach Antworten und verbinden in „Sex and Rage. Eat me raw“ Performance, Ritual und Klang zu einer Erfahrung zwischen Widerstand und Fürsorge. (Karten 15 / 10 € , Leip­zig-Pass: 7,50 €, Soli-Preis: 25 €)

ANU

ANU


Besser Leben, Holbein­­­straße 2

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Hinter ANU steht die Musikerin und Komponistin Anna-Lucia Rupp. Nach einer Tätigkeit als Musiklehrerin in Kapstadt studierte sie Gesang und Pädagogik in Dresden und in Copenhagen das Fach „Music Creation“. Sonst mit ihren Bands Olicía, Nouk, Welten und weiteren Projekten unterwegs, drückt sich Anna-Lucia Rupp aber nicht nur musikalisch aus - als Sammlerin, Reisende und Beobachterin hält sie ihre Perspektive auf die Welt auch mittels analoger Fotografie fest. Wie sie die visuellen Eindrücke und Farben wieder in Klang übersetzt, das kann das Publikum im gemütlichen Rahmen von „Suppe & Musik“ heute live erleben. (Spen­den­emp­feh­lung 8-10 €)

OpenStage im Jugend­Kultur­Keller

Foto der Bühne im Villakeller mit Schlagzeug, Gitarren, Mikrofonen und einem Keyboard
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“

OpenStage im Jugend­Kultur­Keller


JugendKulturKeller in der VILLA, Les­sing­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für Mu­sike­rIn­nen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte Künst­lerIn­nen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Ein­tritt frei)

Ron Jo Wey

Foto des sympathisch blickenden Künstler im ärmellosen Shirt in einem Studio
Ron Jo Wey, Foto: © Oskar Weiß

Ron Jo Wey


Koko Café & Bar, Gottsched­straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ron Jo Wey ist die Schnittmenge aus Schwiegermutters Liebling und ausdrucksstarker Rebell: positiv und lebensfroh, aber mit Flausen im Kopf. Auch wenn nicht jede Lebenslage nach Good Vibes schreit, schafft er es durch seine einnehmende Art und mit dem Saxophon in der Hand immer wieder, unbeschwerte Momente zu erzeugen (Video). Die Musik bewegt sich zwischen Indie-Pop und Hip-Hop. Ron Jo Wey mischt, was sich für ihn richtig anfühlt. Im Herbst ist er mit seiner neuen EP „geliehene freiheit“ auf Tour und heute im Café Koko zu erleben. (Ein­tritt frei)

Klassenabend Violine mit Elen Arakelyan

Klassenabend Violine mit Elen Arakelyan


Hochschule für Musik und Theater, Kammermusiksaal, Grassi­straße 8

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Elen Arakelyan wurde in Jerewan in Armenien geboren und studiert zur Zeit an der Hoschschule für Musik und Theater in der Fachrichtung Streichinstrumente. Im August gewann sie den 1. Preis beim Wettbewerb der Armenian General Benevolent Union. Zur Vorbereitung eines weitern Wettbewerbs führt sie gemeinsam mit Studierenden der Klasse von Hans-Werner Mehling anspruchsvolle Stücke für Violine und Kammermusikensembles auf. Es erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Niccolò Paganini, Wolfgang Amadeus Mozart, Jörg Widmann und Felix Mendelssohn Bartholdy. (Ein­tritt frei)

Theatertag: Was ihr wollt (A Tortured Lover’s Version

Mehrere Schauspielerinnen und Schauspieler tanzen in bunten Kostümen vor einem modernen Bühnenbild.
Szene aus „Was ihr wollt  (A Tortured Lover’s Version)“, Foto: © Rolf Arnold

Theatertag: Was ihr wollt (A Tortured Lover’s Version


Schauspiel Leipzig, Große Bühne, Bose­straße 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Es geht hoch her: Orsino liebt Olivia, doch die liebt Cesario und der hat wiederum ein Auge auf Orsino geworfen. Das allein wäre kompliziert genug, doch Cesario ist gar nicht Cesario, sondern die verkleidete Viola. Wer jetzt den Überblick verloren hat, sollte sich Pia Richters Version von Shakespeares „Was ihr wollt“ ansehen. Unsere Lebensrealität hat sich zwar seit dem 17. Jahrhundert verändert, aber Liebeswirren und das zutiefst menschliche Bedürfnis, sich zu verwandeln und sich in Kunst und (Pop-)Kultur wiederzufinden, sind geblieben. Die Regisseurin holt den klassischen Stoff ins Hier und Jetzt und verbindet ihn mit der der Ästhetik und natürlich etlichen Songs von Taylor Swift. (zum Theatertag alle Karten auf allen Plätzen 13 €)

Bühnenführung nach „Was ihr wollt (A Tortured Lover’s Version)“

Mehrere Schauspielerinnen und Schauspieler tanzen in bunten Kostümen vor einem modernen Bühnenbild.
Szene aus „Was ihr wollt  (A Tortured Lover’s Version)“, Foto: © Rolf Arnold

Bühnenführung nach „Was ihr wollt (A Tortured Lover’s Version)“


Schauspiel Leipzig, Große Bühne, Bose­straße 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Anschluss an die Vorstellung „Was ihr wollt (A Tortured Lover’s Version)“ lädt das Schauspiel Leipzig zu einer Führung über die Große Bühne ein. Interessierte erhalten einen Blick hinter die Kulissen im gerade noch bespielten Bühnenbild, besuchen Orte im Schauspielhaus, die für das Publikum normalerweise im Verborgenen bleiben, und stehen selbst auf und hinter der Bühne. (Teil­nahme 5 €, Karte online kaufen)

Ausstellungsröffnung: „The Only Ma­te­rial“ - Journalismus in Kriegszeiten

Ein Ausstellungsraum mit mehreren Auftellern mit Texten darauf und Fotos an den Wänden
Ausstellungsansicht, Foto: © Europäisches Zentrum für Presse- und Medienfreiheit

Ausstellungsröffnung: „The Only Ma­te­rial“ - Journalismus in Kriegszeiten


Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Foyer, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Deutschen Buch- und Schriftmuseum eröffnet eine Ausstellung über ukrainische Jour­na­lis­tIn­nen, die unfreiwillig zu Kriegs­re­por­terIn­nen geworden sind. Eigentlich wollten sie über Gerechtigkeit berichten, über Klima oder Wissenschaft. Es ist keine Ausstellung über den Krieg, sie handelt von dem, was davor war - und was trotz alledem bleibt. Zur Eröffnung reisen drei von ihnen aus der Ukraine an und lesen aus teils unveröffentlichten Reportagen, erweitert mit künstlerischen und multimedialen Elementen. Ihr Journalismus wird so hautnah erlebbar und seine gesellschaftliche Bedeutung unterstrichen. (zu besichtigen bis zum 3. Ja­nuar 2027, Mo–Fr: 9–22 Uhr, Sa: 10–18 Uhr, Eintritt frei)

Eröffnung der Grassimesse 2026

Blick in einen Ausstellungsraum der Grassimess mit Besuchern, Ständen und Vitrinen
BesucherInnen auf der Grassimesse, Foto: © Felix Bielmeier

Eröffnung der Grassimesse 2026


GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannis­platz 5–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Grassimesse ist ein internationaler Treffpunkt für Designinteressierte und Lieb­ha­berIn­nen schöner Dinge. Sie ist Kunstausstellung und Verkaufsmesse in einem. Es werden Unikate, Kleinserien und Industrieerzeugnisse unter anderem aus den Bereichen Mode, Schmuck, Keramik, Glas, Möbel und Spielzeug präsentiert. Am Eröffnungsabend werden acht Preise für herausragendes zeitgenössisches Kunsthandwerk und Design vergeben. Nach der Preisverleihung ist bei freiem Eintritt ein erster Blick auf die 82 Messe­stände möglich. (ge­öff­net Fr–Sa: 10–19 Uhr, So: 10–18 Uhr, Eintritt: 8 / 4 €, bis einschließlich 18 Jah­re frei, Übersicht der Aus­stel­lenden)

Richard Limbert

Richard Limbert


Zum Wilden Heinz, Hähnel­straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ohne Blues auch kein Country und ohne Country kein Folk und ohne Folk kein Singer-Song­writer. Ungefähr so denkt Richard Limbert. Wer auch auf der Suche nach dem unsichtbaren Verbindungsglied zwischen urigem Blues, südstaaten Country, dem Folkrevival der 60er und den Songwritern der 70er ist, hat in Richard Limbert einen guten Mitstreiter gefunden. Inspirieren lässt er sich zum Beispiel von Michael Hurley, Randy Newman, Charley Patton oder Bob Dylan und verarbeitet die Einflüsse in seinen eigenen Songs (Video) - heute zu hören in der gemütlichen Blockhütte des Wilden Heinz. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Krimilesung mit Agnes Schindelar-Böhm

Krimilesung mit Agnes Schindelar-Böhm


Bibliothek Schönefeld, Shukow­straße 56

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ein reicher Bauer stirbt auf seinem eigenen Acker, kurz darauf verschwindet sein Sohn spurlos. Im Kriminalroman von Agnes Schin­delar-Böhm beginnen nun zwei eigenwillige Kommissare zu ermitteln, eine unbequeme Journalistin gerät ins Visier und ein exzentrischer Filmregisseur wirbelt mit seinem Dreh auf dem Hof des Opfers mehr Staub auf, als allen lieb ist. Was wie ein Dorfgeheimnis beginnt, zieht immer weitere Krei­se - bis klar wird, dass hier mehr begraben liegt, als nur die Wahrheit. (Ein­tritt frei, Anmeldung per E-Mail er­beten)

Bach barrierefrei

Blick in die Schatzkammer des Bach-Museums Leipzig. Foto: Bach-Museum Leipzig/Gert Mothes

Bach barrierefrei


Bach-Museum Leipzig

von: Bach-Museum Leipzig

Bach barrierefrei
Tag der offenen Tür im Bach-Museum Leipzig
Entdeckertische im Foyer, Live-Musik, neue Hör- und Taststationen in der Dauerausstellung und viele weitere inklusive Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung
10.30 h: Mitmach-Führung in einfacher Sprache
15.00 h: Gesprächskonzert »Hört Alte Musik!«
16.00 h: Führung mit Berührung – Tastführung für Blinde, Sehbehinderte und alle Interessierten

Eintritt frei

Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach

Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach


Sommersaal des Bach-Museums Leipzig

von: Bach-Museum Leipzig

Hört Alte Musik!
Gesprächskonzert zur Sonderausstellung »Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach«
Werke von J. S. Bach, bearbeitet von F. Mendelssohn Bartholdy und F. David
Eva Salonen, Violine · Cornelia Osterwald, Hammerklavier
Kerstin Wiese, Moderation
Eintritt frei.

Gefördert von der Szloma-Albam-Stiftung

Suna Vento

Bandfoto vor einer rohen Ziegelwand
Suna Vento, Foto: © Leo Zwiebel

Suna Vento


Makan - Bar & Späti, Wurzner Str. 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Suna Vento, ein neues Projekt aus Leipzig, hat im letzten Jahr erfolgreich erste Konzerte gespielt (Pro­fil & Videos auf Insta­gram). Die Auftritte der vier Mu­si­kerIn­nen sind eine Reise zu traditionellen Klängen aus dem östlichen Mittelmeerraum, Westafrika und Indien. Tal Sandman (E-Gi­tar­re), Eric Sacher (Vio­line), Fotis Julius Megas (Bass) und Arian Robinson (Schlag­zeug) verbinden ihre unterschiedlichen musikalischen Wurzeln und Perspektiven zu einem modernen, zeitgemäßen Sound. Dabei lassen sie sich von Neugier, Offenheit und dem Wunsch, voneinder zu lernen, leiten. (Ein­tritt auf Spen­den­basis)

Finissage: Sonne. Satt. Sommer in Leipzig

Besucherinnen sehen sich in einer Ausstellung eine nachgestellte Badeszene mit Wiese und Schwimmbecken an.
Einblick in die Ausstellung „Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“, Foto: Markus Scholz, © Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Finissage: Sonne. Satt. Sommer in Leipzig


Stadtgeschichtliches Museum, Haus Böttchergäßchen, Böttcher­gäßchen 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Sommer verabschiedet sich langsam aus Leip­zig - wer aber noch einmal in Erinnerung an fröhliche Mode, Eis am Stiel, Grillpartys, Konzerte im Freien und Badevergnügen schwelgen möchte, hat in der Ausstellung „Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“ die Gelegenheit dazu. Die Schau streift durch 400 Jah­re wechselhafter Sommergefühle. Leichtfüßig, aber nicht leicht­fer­tig - auch die Herausforderungen der heutigen Zeit und mögliche Lösungen sind ein Thema. Am  letzten Tag steht das Ausstellungsteam für Gespräche und Fragen zur Verfügung. (Ein­tritt frei)

HOBELX

HOBELX


naTo Kneipe, Karl-Liebknecht-Str. 48

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was kann es Schöneres geben, als noch vor Montagmorgen die neue Woche mit einer gehörigen Portion Punkrock zu beerdigen? Mit der Ansage „Krach zum Sonntag“ lädt die naTo Kneipe zum Konzert. Genau neben dem Tresen spielen HOBELX aus Weimar, fünf Musiker, die teilweise schon seit 40 Jah­ren die Bretter der Welt für sich missbrauchen. Laut, schnell, irgendwo zwischen zwischen (Skate-) Punk und Hardcore (Video). Und mit einem garantierten Tinnitus bis zum Freitag der Folgewoche. (Ein­tritt frei)

MondayBoxxx - The Real Jazz Orchestra

Foto des Real Jazz Orchesters in den historischen Räumen des Westflügel Leipzig
MondayBoxxx in der Kulturbar froe­lich & herrlich, Foto: © Michael Vogel

MondayBoxxx - The Real Jazz Orchestra


Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnel­straße 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

An jedem letzten Montag im Monat wird die Kulturbar froelich & herrlich zur Jazzlocation. Ein Septett aus Leipziger Jazzgrößen trifft sich zum gemeinsamen Improvisieren. Die wechselnde Zusammensetzung nennt sich „Real Jazz Orchestra“. Die Mu­si­kerIn­nen mit all ihren vielfältigen Einflüssen folgen ohne kommerzielle Ausrichtung allein ihrer Freude an Spiel und Improvisation. Den Sound bezeichnen sie selbst gleichwohl als Traditional Jazz. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Homers „Odyssee“ - Szenische Lesung einer Neu­über­setzung

Homers „Odyssee“ - Szenische Lesung einer Neu­über­setzung


Literaturhaus Leipzig, Literaturcafé, Gerichts­weg 28

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Reise durch die Odyssee in 60 Minuten“ könnte der Titel dieses Abends lauten, der die zweieinhalbtausend Jahre alte Geschichte von der abenteuerlichen Reise des Odysseus in erfrischender, geraffter Form und humorvollem Ton vorstellt. Zahlreiche Anklänge der Odyssee an die Welt des 21. Jahr­hun­derts werden darin sicht­bar - von Fragen der Geschlechtergerechtigkeit bis zum Umgang mit Fremden. Die neue Übersetzung von Christoph Schmitz-Schole­mann macht das alte Epos auf neue Weise lesbar und ersetzt das homerische Versmaß durch frei fließende Sprache. Dreizehn Szenen hat der Autor für die Lesung herausgegriffen, denen mit verteilten Rollen Leben einhaucht wird. (Ein­tritt frei)

Führung durch die Aus­stel­lung „Kriegstrommeln“

Viedeostandbild aus einem Animationsfilm, das Formationen von Soldaten zeigt, die durch die Straßen einer Stadt marschieren
Chang Li-Ren: Battle City aus „The Glory of Taiwan“, Video, 2010-2017, Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und der Chi-Wen Gallery Taipei and MOV Collection

Führung durch die Aus­stel­lung „Kriegstrommeln“


HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Aktuelle und zukünftige Kriege stehen stets im Zusammenhang mit dem Erinnern und Vergessen vergangener Kriege. Unsere Erinnerung ist höchst selektiv: Manche Konflikte prägen das kollektive Bewusstsein, andere verschwinden aus ihm. Das Ringen um Haltungen in der Gegenwart ist immer auch ein Kampf um die Deutungshoheit der Ver­gangen­heit - sichtbar in Sprache, Bildern, Ritualen und Ausstellungen. „Kriegstrommeln“ zeigt die Arbeiten von 11 inter­natio­nalen Künst­lerIn­nen, die sich dieser Realität stellen. Sie untersuchen technologische und militärische Veränderungen, beleuchten Verschiebungen in der Gesellschaft und erzählen von Angst, Verlust und Flucht ebenso wie von Widerstandskraft und Solidarität. Durch die Ausstellung führt der Kurator Michael Arzt. (Teil­nahme kosten­los)

Lesung & Gespräch mit Michael G. Fritz

Lesung & Gespräch mit Michael G. Fritz


Bibliothek Paunsdorf, Platanen­straße 37

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In leisen, präzisen Miniaturen erzählt Michael G. Fritz von Momenten zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Und zugleich von Träumen und Alpträumen, schönen Landschaften und den feinen Rissen unserer Gegenwart. Seine Figuren bewegen sich in einer Welt, in der Geschichte und Privates miteinander verwoben sind. Mit poetischer Beobachtung verwandelt der Autor das Unspektakuläre in große Literatur. Ein Buch über das Rauschen der Zeit - und die fragile Schönheit des Augenblicks. Den Nachmittag moderiert der Journalist und Autor Michael Hametner. (Ein­tritt frei)

Zwischen Erinnern und Ge­den­ken - Le­sung & Gespräch mit Susanne Siegert

Zwischen Erinnern und Ge­den­ken - Le­sung & Gespräch mit Susanne Siegert


Alte Börse, Nasch­markt 2

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Susanne Siegert nutzt Instagram und TikTok, um junge Menschen über den Holocaust aufzuklären. Für diese engagierte Arbeit wurde sie 2024 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Im letzten Jahr erschien ihr Buch „Gedenken neu denken“, in dem sie darlegt, wie sich das Erinnern verändern muss. Die Journalistin plädierte dafür, sich nicht nur als Kon­sum­entIn von Geschichte zu verstehen, sondern Erinnerungen aktiv wachzuhalten. Anhand ihres Buches und der Ausstellung „Mo­ment­auf­nahme - Das Fotoarchiv Mittelmann“ lädt das Stadtgeschichtliche Museum zu einem Gespräch darüber ein, wie die Auseinandersetzung mit der Geschichte gestaltet werden kann - im Museum, im Internet, in der Gesellschaft. (Ein­tritt frei)

Vernissage: „vollendet - un­voll­en­det“ – Skulptur, Ma­le­rei & Grafik

Skulptur, die so wirkt, als ob sie noch nicht fertig ausgeformt wurde
Sebastian Harbort: Skateborder, Bronzeskulptur, Abbildung: ars avanti

Vernissage: „vollendet - un­voll­en­det“ – Skulptur, Ma­le­rei & Grafik


ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießer­straße 75

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In der Alten Handelsschule wird heute eine Ausstellung des Künstlerehepaars Jiang Bian-Har­bort und Sebastian Harbort eröffnet. Beide wurden im Jahr 1976 geboren, sie in Shi Jia Zhuang in China, er in Dresden. Beide haben, unter anderem, an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden studiert. Beide wohnen und arbeiten heute in Kitzen bei Leipzig. Neben vielen Gemeinsamkeiten gibt es aber auch Unterschiede. So strebt Jiang Bian Ergebnisse an, die vorher perfekt durchdacht sind, während die Arbeiten von Sebastian Harbort oft unfertig wirken. Zwei künstlerische Wege, die in der Ausstellung nachvollzogen werden können. (zu besichtigen bis zum 14.11.2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa: 15–18 Uhr, Eintritt frei)

IMPRO Halloween mit „All Inclusive“

Gruppenfoto der Schauspielerinnen und Schauspieler in unterschiedlichen theatralischen Posen
Foto: © All Inclusive Improvisationstheater

IMPRO Halloween mit „All Inclusive“


DachTheater, Stein­straße 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Am Vorabend von Halloween erwartet das Publikum ein schau­rig-ko­mi­scher Abend im DachThea­ter. Ob als Vampir, Kürbis oder Impro-Fan kostümiert, mit den Schau­spie­lerIn­nen von „all inclusive“ wird es DIE Show des Grauens und des Lachens. Der traditionelle jährliche Auftritt ist ein großer Klassiker des Ensembles. Bei dem natürlich wieder die Zu­schau­erIn­nen bestimmen, wie es den Hel­dIn­nen auf der Bühne ergeht. Durch ihre Vorschläge werden Figuren, Orte und sogar Geister zum Leben erweckt. (Kar­ten: 8 / 6 €, online reser­vieren)

Podium im Schumann-Haus

Bei einer Aufführung stehen um einen Sänger fünf Frauen herum, die sich weiße Masken vor das Gesicht halten.
Aufführung von Händels Oper „Lucio Cornelio Silla“ mit Ge­sangs-Stu­die­ren­den der HMT Leipzig 2025, Foto: © Yannic Borchert

Podium im Schumann-Haus


Schumann-Haus Leipzig, Insel­str. 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen Künst­lerIn­nen eine Bühne. In der Reihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor - an diesem Abend die Ge­sangs-Klasse von Prof. Ca­ro­line Stein. Die Fachrichtung Klassischer Ge­sang/Musik­theater existiert seit Gründung der Hochschule und hat viele erfolgreiche Sän­gerIn­nen hervorgebracht. Anfangs standen noch Gesangstechnik und Interpretation im Zentrum der Ausbildung, die in den letzten Jahren immer mehr den Anforderungen an das heutige Musiktheater angepasst wurde. (Ein­tritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 er­beten)

Publikumstag im Bach-Museum Leipzig

Publikumstag im Bach-Museum Leipzig


Bach-Museum Leipzig (Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig)

von: Bach-Museum Leipzig

An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung ange­boten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.

← zurück