So, 30.08.

Führung: Roxana Rios - Ode to Eris

Das großformatige Porträtfoto einer Frau hängt neben dem kleinen Gemälde eines Mannes.
Roxana Rios' Foto „Sarafina“ neben dem „Herrenbildnis“ von Ferdinand Bol, Foto: Alexander Schmidt / PUNCTUM, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Führung: Roxana Rios - Ode to Eris


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinen­straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Seit dem 29. März hängt „Ode to Eris“ groß­for­ma­tig an der Fassade des Museums der bildenden Künste. Fotos aus dieser Serie von Roxana Rios sind aber auch im Inneren des Museums zu sehen. Die Künstlerin setzt sich mit ausgewählten Werken der Dauerausstellung auseinander, indem sie diese fotografisch neu interpretiert. Die Fotos hinterfragen kritisch die in den ausgestellten Bildern vermittelten Werte, beispielsweise Geschlechterklischees in der Porträtmalerei. Durch die Ausstellung führt Carolin Rothmund, Leiterin der Kunsvermittlung des MdbK. (Teil­nahme kosten­los)

Sonntagsführung: Freude am Frag­ment. Max Klingers Atelier

Fotos und Dokumente liegen durcheinander auf einem Tisch
Fotos und Dokumente aus dem Nachlass von Max Klinger, Foto: © Antikenmuseum der Universität Leipzig

Sonntagsführung: Freude am Frag­ment. Max Klingers Atelier


Antikenmuseum, Alte Nikolaischule, Nikolaikirch­hof 2

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Antikenmuseum der Universität Leipzig lädt zu einer besonderen Begegnung mit Max Klinger ein. Der Bildhauer, Maler und Graphiker (1857–1920) zählte im 19. und frühen 20. Jahr­hun­dert zu den bekanntesten Künstlern Leipzigs. Im neu eingerichteten „Klinger-Ka­bi­nett“ werden erstmals Objekte präsentiert, die sich im Besitz Klingers befanden. So sind sind Teile antiker Skulpturen und ein weiblicher Torso zu sehen. Interessierte erfahren während der Führung mehr zu diesen Exponaten und können sich auch ein eigenes Bild davon machen, wie die Figuren wohl vollständig ausgesehen haben. (Füh­rung im Eintrittspreis von 4 / 2 € ent­halten)

Neighbour's Nightmare + Radon

Neighbour's Nightmare + Radon


Lene-Voigt-Park

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zum Wochenausklang holt der Mühl­straße 14 e. V. zwei Bands in den Park: Die Mu­si­kerIn­nen von Neigh­bour's Nightmare lernten sich in der Swingtanzszene kennen und spielen entsprechende Songs. Der Nachteil: Sie können nur begrenzt zur eigenen Musik tanzen. Deshalb hoffen sie auf ein tanzwilliges Publikum und trotz allem zufriedene Nachbarn. Radon tritt 16.30 Uhr in der außergewöhnlichen Besetzung Gesang, Gitarre, Posaune, Cajon, Geige und Akkordeon auf (Video) und erzeugt flüsterleise, emotionale Passagen bis zu raumfüllenden En­sem­ble-Klang. Mit ihren handgemachten Songs beweisen sie, dass ehrliche und authentische Musik lebendiger denn je ist. (Kon­zerte auf Spenden­basis)

Drunk Lecture

Gelb eingefärbtes Foto zweier Frauen in schwarzen Anzügen, die auf dem Boden sitzen
Paulina Stert und Tina Bolle von Après SHE*, Grafik: Anna Koptenko

Drunk Lecture


Hof der Feinkost, Karl-Liebknecht-Straße 36

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Bei den Namen Goethe, Schiller und Lessing klingelt’s? Sehr gut! Sonst aber keinen Plan mehr, was in deren Werken eigentlich passiert? Keine Angst, Paulina Stert und Tina Bolle, das Kollektiv Après SHE*, untersuchen die literarischen Schmuckstücke aus dem Deutschunterricht auf ihren wahren Inhalt und versuchen, wenigstens einen Teil der sexistischen Strukturen darin aufzudecken. Das Publikum ist eingeladen, mit einem Getränk in der Hand auf eine Reise in die vergangenen (Män­ner)-Epochen der deutschen Literatur zu gehen. (Karten zu 7, 10 oder 12 € online kaufen)

Florac + Another Friend Of Mine

Zwei fotos der Duos nebeneinander: Florac bei einem Konzert im Freien auf einer kleinen Bühne und Another Friend Of Mine in einem herbstlichen Wald
Florac und Another Friend Of Mine, Fotos: © Marian Hummel, Alex Henke

Florac + Another Friend Of Mine


Ilses Erika Sommerbühne im Biergarten, Bernhard-Göring-Straße 152

von: LEIPZIG eintrittsfrei

2 x 2 Freunde, die Geschichten erzählen: Mona und Philipp stellen sich gegenseitig kleine Ideen auf der Akustikgitarre vor, die sie gemeinsam zum Leben zu erwecken. Dabei halten Florac die Zeit zwischen Songwriting und Aufnahme so kurz wie möglich, um jenes besondere Gefühl zu bewahren: das Verlieben in die Hookline eines neuen Songs oder das Lächeln, das sich beim Live-Spie­len einstellt (Hör­proben). Ohne Besitzansprüche anzumelden, inszenieren sich Another Friend Of Mine als altbekannte Freunde aus einem vorigen, fast schon vergessenen Leben, deren Geschichten man gerne ab und zu lauscht. Dazu ein Sound, der sich im Indie-Pop verortet (Video), getragen von einem Gespür für Stimmungen. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

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