BookTalkWalk – GedankenGänge mit Jahrhundertbüchern
Treffpunkt: Gedenkstätte Museum in der „RundenEcke“, Dittrichring 24
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der BookTalkWalk verbindet ein Buch mit besonderen Orten, die inhaltlich zu den Themen und Gedanken des Buches passen. Dieses Mal beginnt der Spaziergang am Museum in der „RundenEcke“. Die Leipziger Philosophin Dr. Katrin Felgenhauer stellt dabei das Buch „Vita activa oder Vom tätigen Leben“ von Hannah Arendt vor. Darin setzt sich die deutsch-amerikanische politische Theoretikerin und Publizistin mit dem Fetisch Arbeit und Konsum in der modernen Arbeitsgesellschaft auseinander. Der Spaziergang ist offen für alle Interessierten und setzt keine Vorkenntnisse voraus. Der BookTalkWalk soll im besten Falle dazu anregen, das präsentierte Buch anschließend selbst zu lesen. (Teilnahme kostenlos)
Finissage: „Im Namen der geheiligten Mitte“ - Malerei von Hans-Hendrik Grimmling
Am 15. August endet die Schau mit Malerei von Hans-Hendrik Grimmling, dem Preiträger der Leipziger Jahresausstellung 2025. Die bildgewaltige Malerei der Künstlers beeindruckt nicht nur im Format, Farbe und Form, sondern fesselt durch ihren kritischen Blick auf gesellschaftliche Verhältnisse und machtpolitische Strukturen. Die sogenannte gesellschaftliche „Mitte“ beschäftigt ihn malerisch wie gedanklich schon seit Jahrzehnten. Auf den Bildern durchbohren Flügel und Schwerter regelrecht die Szenerien, in denen Dystopie und Utopie miteinander verschmelzen. Hans-Hendrik Grimmling ist zur Finissage anwesend. (Eintritt frei)
Die Singer-Songwriterin Dáfni Atlas singt von Beziehungen, Widerstandsfähigkeit und Selbstbestimmung. Ihre Texte sind persönlich, feministisch, queer und werden begleitet von einer Mischung aus Folk und Indie mit einem verträumt-psychedelischen Pop-Einschlag. Dáfnis Atlas' intensive und emotionale Stimme prägt jeden Song und verleiht ihren Erzählungen Authentizität und Tiefe (Video). Was das Publikum heute bei ihrem Konzert zum Plagwitzer Sommer im Biergarten des Felsenkellers live erleben kann. (Eintritt frei)
Friedrich, Simon und Friedi sind noch keine 20 und haben vor 16 Monaten ihr erstes Konzert als Sync madres gespielt. Seit dem hat sich das Trio ein beachtliches Repertoire aus Easy Math Rock und Avantgarde Jazz erarbeitet. Wie das genau klingt, davon kann sich das Publikum in der galerie KUB ein Bild machen. Dort feiern Sync madres das Erscheinen ihrer ersten Single „Yak“. Acht Minuten Spielzeit, im Westwerk aufgenommen und in Eigenregie auf Schallplatte gepresst. Support kommt von Anashera, deren Musik mit „dark ambient drone“ beschrieben wird. (Eintritt auf Spendenbasis)