An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung angeboten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.
Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach
Wie bedeutend jüdische Familien für die Verbreitung der Musik Johann Sebastian Bachs und seiner Söhne waren, zeigt die Sonderausstellung „Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach“. Bei diesem Gesprächskonzert geht es um die Musikaliensammlerinnen Sara Levy, die Schülerin von Wilhelm Friedemann Bach war und zugleich ihn und die anderen Söhne Bachs gefördert hat. Als virtuose Cembalistin führte sie in Berlin einen musikalischen Salon, der Treffpunkt der bedeutendsten Musiker und Gelehrten war. Dort machte sie die Musik der Bachfamilie in vielen Konzerten bekannt. Zur Vorstellung von Sara Levy werden Werke von Johann Sebastian Bach und von seinem Sohn Carl Philipp Emanuel gespielt. (Eintritt frei)
Conversa de Botequim - brasilianische Klänge im Kulturgarten West
Conversa de Botequim - brasilianische Klänge im Kulturgarten West
Kulturgarten West am Neuen Schauspiel, Lützner Straße 29
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Wie klang Rio de Janeiro in den goldenen Zwanzigern? AfrobrasilianerInnen, die sich gerade ihre Freiheit erkämpft hatten, spielen in Cafés und Bars europäische Salontänze, vermischen brasilianische Melancholie mit Swing, afrikanischen Rhytmen und europäischen Melodien. Das Ergebnis: Choro. Das ist nicht nur ein Genre, sondern ein brasilianischer Weg, Musik zu spielen. 100 Jahre später ist Choro auf der ganzen Welt lebendig - in Leipzig durch das Ensemble Conversa de Botequim. Der Name bedeutet „Kneipengespräch“. Und genau das machen die MusikerInnen: Sie kommen in der Eckkneipe (oder im Garten) des Viertels zusammen und unterhalten sich und das Publikum auf musikalische Weise. (Eintritt frei, der Hut geht rum)