Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Johannisplatz 5–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen historischer Musikinstrumente befindet sich in Leipzig. Immer am 1. Mittwoch des Monats können BesucherInnen die Historische Ausstellung des Museums kostenlos entdecken. Unter dem Titel „Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ bietet sie Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente. Zusätzlich kann die Sonderausstellung „Paul de Wit. Ein Holländer in Klein-Paris“ besichtigt werden. Der aus Maastricht stammenden Musikenthusiast fand 1879 in Leipzig seine Wahlheimat und seine Sammlung bildet den historischen Ursprung des heutigen Musikinstrumentenmuseums.
Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst
Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst
HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das gemeinnütziges Kunstzentrum HALLE 14 ist Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. In dem großen ehemaligen Fabrikgebäude können sich BesucherInnen jeden Mittwoch kostenlos die wechselnde Gruppenausstellungen mit internationaler Kunst ansehen. Der Verein HALLE 14 veranstaltet außerdem regelmäßig Vorträge, Diskussionsrunden oder Performances und organisiert Workshops, Kurse und Führungen. Eine umfangreiche Kunstbibliothek lädt im Besucherzentrum zum Lesen und Verweilen ein.
Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Geburtstag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft. Daneben kann der historische Konzertsaal, in dem früher auch Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Richard Wagner, Hector Berlioz oder Hans Christian Andersen ein und aus gingen, besichtigt werden.
Freier Eintritt in der GfZK
Villa der GfZK mit Anbau, Foto: Hans-Christian Schink
Freier Eintritt in der GfZK
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Str. 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.
Freier Eintritt in die Gipsabguss-Sammlung des Antikenmuseums
Freier Eintritt in die Gipsabguss-Sammlung des Antikenmuseums
Gipsabguss-Sammlung, Dittrichring 13, Einlass über die Klingel der G2 Kunsthalle
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Gipsabguss-Sammlung des Antikenmuseums der Universität Leipzig ist ein ein echter Geheimtipp – noch wenigen bekannt, gibt es dort viel zu entdecken. Die BesucherInnen erwartet eine beeindruckende Kollektion von über 800 Kopien bekannter, griechischer und römischer Skulpturen sowie Reliefs unter einem Dach. Um alle Originale zu besichtigen, müssten Interessierte einiges an Zeit aufwenden und sehr viele Museen in aller Welt besuchen. Die Sammlung gehört zu den größten und wertvollsten ihrer Art und macht antike Kunst in all ihrer Vielfalt auch hier in Leipzig erlebbar. An jedem Mittwoch kann sie kostenfrei besichtigt werden.
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Mit seiner Videoinstallation überträgt das Künstlerduo Mailand / Innenhof die Arie „Miserere“ von Giuseppe Verdi auf besondere Weise in unsere Zeit. Sie ließen unangekündigt Teile des Stücks an öffentlichen Orten aufführen: So beginnt eine Sopranistin im Wartebereich eines Jobcenters unvermittelt zu singen und das Orchester spielt in einem Supermarkt. Fünf solcher Aktionen wurden vom Künstlerduo gefilmt und nun nachträglich in einem Ausstellungsraum in Form von Projektionen zu einem geschlossenen Werk zusammengesetzt. Die Erhabenheit der Musik steht dabei in einer eigentümlichen Spannung zur gesellschaftlichen Realität der Aufführungsorte. (zu besichtigen bis zum 8. November 2026, Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 12–20 Uhr, Eintritt zur Eröffnung frei, sonst 12 / 6 €)
Studio - Abschlussvorspiel der Schauspielstudierenden
Studio - Abschlussvorspiel der Schauspielstudierenden
Schauspiel Leipzig, Große Bühne, Bosestraße 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Nach ihrem Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen KollegInnen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen. Als Höhepunkt ihrer Ausbildung präsentieren sich die acht Studierenden auf der Großen Bühne mit ihren besten Szenen, Monologen und Chansons, mit denen sie sich auch für ihre ersten Engagements in der deutschsprachigen Theaterlandschaft bewerben. (Eintritt frei)
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räumen ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der Führung durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teilnahme kostenlos)
Biermann ohne Biermann - Konzert mit Ekkehard Maaß
Biermann ohne Biermann - Konzert mit Ekkehard Maaß
Deutsche Nationalbibliothek, Vortragsraum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Ekkehard Maaß erlebte die Ausbürgerung Wolf Biermanns hautnah mit. Für das Sammeln von Unterschriften dagegen flog er von der Humboldt-Universität. Darauf gründete er nach dem Vorbild der Biermann‘schen Wohnung in der Chausseestraße einen Literarischen Salon in Ostberlin, den es bis heute gibt. Im 90. Lebensjahr und zum 50. Jahrestag seiner Ausbürgerung stellt Ekkehard Maaß als Zeitzeuge und langjähriger Freund Wolf Biermann vor. In der Reihe „Mediengeschichte des Protests“ der Deutschen Nationalbibliothek interpretiert er die schönsten, zum Teil unbekannten Lieder des Liedermaches und Dichters und berichtet von persönlichen und politischen Ereignissen. (Eintritt frei)
Horns[dʒæz]Session mit dem Anna Siroshtan Trio
Willy Valdivia, Anna Siroshtan und Christoph Sprenger, Collage: Anna Siroshtan
Horns[dʒæz]Session mit dem Anna Siroshtan Trio
Horns Erben, Arndtstraße 33
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Donnerstag findet im Horns Erben eine Session mit jungen JazzmusikerInnen statt. Opener ist diesmal das Anna Siroshtan Trio. Gemeinsam mit dem Bassisten Willy Valdivia und dem Schlagzeuger Christoph Sprenger verbindet die Pianistin Anna Siroshtan verschiedene Klangwelten des Jazz miteinander. Das Bandprojekt aus Leipzig spielt Neuinterpretationen bekannter Jazzstücke sowie Eigenkompositionen und möchte das Publikum mit der ganzen Vielfalt des Jazz begeistern (Video). Nach dem Eröffnungskonzert ist die Bühne offen für alle, die sich musikalisch einbringen wollen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Bevor die Vorstellung ausfallen muss, rettet er dem Publikum - und dem Theater - den Abend: der Universalschauspieler. Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um hinter einer möglichst exakten Kopie eines Anderen zu verschwinden … Er spielt allabendlich um sein Leben und bleibt doch unsichtbar. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
Bei diesem Wandelkonzert treffen Kunst und Musik in einem besonderen Rahmen aufeinander - MusikerInnen des Orchesters und des Chores der Musikalischen Komödie treten im Museum der bildenden Künste auf. Dabei wird an verschiedenen Orten des Hauses nacheinander in unterschiedlichen Besetzungen musiziert. Im Rahmen des Lichtfests Leipzig wird dieser Abend mit seinen spannenden und abwechslungsreichen Konzerten so zu einem einzigartigen Erlebnis. Raum, Klang und Bilder treten miteinander in Dialog. (Eintritt frei)
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Inspiriert durch die Farbigkeit und die Oberflächenstruktur verrosteter Eisenteile begann Ingrid Sperrle 1993 mit der Übertragung von Oxydationen auf Leinwand. Später kamen Folie, Papier oder Glas dazu. In den Arbeiten von Ingrid Sperrle vollzieht sich der Gegensatz zwischen einer beherrschbaren Ordnung und dem „gelenkten Zufall“. Faszinierend und verwirrend zugleich entsteht noch im Moment des Zerfalls etwas Neues. So schwingt bei den Arbeiten von Ingrid Sperrle stets die Frage nach der Sinnhaftigkeit allen Seins mit. (zu besichtigen bis zum 23. Oktober 2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa: 15–18 Uhr, Eintritt frei)
MONAliesA – Feministische Bibliothek und Archiv, Bernhard-Göring-Str. 152
von: LEIPZIG eintrittsfrei
„Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder.“ So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem Unrecht blutige Vergeltung übt. Sein Rachefeldzug ist zweihundert Jahre später Vorbild für Michaela Kohlhaas, eine stellvertretende Friedhofsverwalterin. Befeuert von erfahrener Willkür und Ohnmacht, wird sie zur Aufsässigen. Heike Geißlers Roman ist eine tollkühne Übertragung der berühmten Novelle in die Gegenwart. Ihre Michaela verlangt Wiedergutmachung und Sühne. Und eine gänzlich andere Einrichtung der Welt. (Eintritt auf Spendenbasis)
Motte verliert sich in einer rätselhaften, verführerischen und möglicherweise gefährlichen Welt. Eine Welt, in der man sich auf kaum etwas verlassen kann, und deren Regelwerk kaum zu durchblicken ist. Motte, stets auf der Suche nach Verbindungen und Begegnungen, gerät zusehends in Bedrängnis, denn das, was ihr hier begegnet, ist irgendwie nur im entferntesten Sinne menschlich … Das Stück des Freien Ensembles Jedermensch entführt das Publikum mit Marionettentheater und sechs TänzerInnen in diese eigenartige Welt. Es erzählt von Einsamkeit und Isolation und stellt menschliche, soziale Grenzen dem gegenüber, was uns im virtuellen Raum unserer digital überformten Welt ständig begleitet. (Karten 8-10 €, online reservieren - ausgebucht)
Wie so oft stellt sich Ophelia die stille Frage: „Weinen oder nicht weinen?“ Damit sich alle gut fühlen, entscheidet sie sich meist für Letzteres. Geweint wird dann ganz alleine unter der Dusche. Doch dann beginnt sie ihre Tränen zu sammeln und aufzukochen. Nebst süßen Mäusen und personifizierten Zweifeln sind natürlich auch Pop-Ikonen wie Billie Eilish und Lana Del Rey geladen zu einem Abend über Urgewalt, Verwandlung und Zärtlichkeit, über Oberflächlichkeit und Abgrundtiefe. Bei Paula Wintelers Soloabend ist auf jeden Fall alles ganz wahnsinnig traurig. (Karte 5 €)
Das Leipziger Trio Faquelage wurde gegründet, um in kleiner Besetzung große Melodien zu spielen. Angefangen hat alles mit bekannten und weniger bekannten Filmmusiken. Inzwischen reisen die drei jungen Musiker auch in ihren Eigenkompositionen in fantastische Welten und Traumlandschaften und gestalten diese durch spontane Improvisationen nach Lust und Laune neu (Video). Mit Rhythmen aus aller Welt und musikalischem Witz versuchen sie, zwischen „Fahrstuhlmusik“ und Jazz zu vermitteln und eine Lanze für Instrumentalmusik zu brechen. (Eintritt auf Spendenbasis)
MÄDLER ART FORUM, Mädler-Passage, Grimmaische Straße 2-4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die aktuelle Ausstellung im MÄDLER ART FORUM zeigt Arbeiten, die bei Begegnungen von 20 südafrikanischen und Leipziger KünstlerInnen entstanden sind. Für jeweils drei Monate kamen sie nach Leipzig oder Johannesburg und arbeiteten mit KollegInnen vor Ort zusammen. Sprache, Herkunft und Geschichte waren beiden Seiten gleichermaßen fremd. Alle waren neugierig und hatten den Mut kulturelle Unterschiede anzuerkennen und Neues daraus zu schöpfen. Bei dieser Führung erfahren Interessierte mehr über die Begegnungen, die gemeinsame Arbeit und was es mit dem Motto „Don’t forget to play!“ auf sich hat. (Teilnahme kostenlos)
ehemalige Haushaltswaren Rauch, Karl-Liebknecht-Straße 22
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Von Oktober bis Dezember verwandelt sich das ehemalige Geschäft von „Haushaltswaren Rauch“ in einen offenen Raum für Ausstellungen, Workshops, Konzerte und Gespräche. Die Initiative „Das Gegenteil von Leerstand" lädt dort am Samstag zu einem Doppelkonzert ein: MAZE ist das Bandprojekt des 19-jährigen Paul, der zu einer Mischung aus Techno, Post-Rock und Black Metal von ewigen Träumen, Isolation. vom Gefangensein im eigenen Denken und dem Verlangen, auszubrechen singt (Hörproben). Auch an BASALT ist Paul beteiligt. Diese Formation verbindet rockige und jazzige Rhythmen mit elektronischen Klängen - athmosphärische Instrumentalmusik (Hörproben) zum Abtauchen in eigene Gedanken- und Traumwelten. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Motte verliert sich in einer rätselhaften, verführerischen und möglicherweise gefährlichen Welt. Eine Welt, in der man sich auf kaum etwas verlassen kann, und deren Regelwerk kaum zu durchblicken ist. Motte, stets auf der Suche nach Verbindungen und Begegnungen, gerät zusehends in Bedrängnis, denn das, was ihr hier begegnet, ist irgendwie nur im entferntesten Sinne menschlich … Das Stück des Freien Ensembles Jedermensch entführt das Publikum mit Marionettentheater und sechs TänzerInnen in diese eigenartige Welt. Es erzählt von Einsamkeit und Isolation und stellt menschliche, soziale Grenzen dem gegenüber, was uns im virtuellen Raum unserer digital überformten Welt ständig begleitet. (Karten 8-10 €, online reservieren)
Eine ganz eigene Welt aus akustischen und elektronischen Klängen entwirft die Kölner Band Lariza, die immer versucht, soviel wie möglich aus dem Reichtum der klanglichen Möglichkeiten zu schöpfen. Eine Musik, die sich zielsicher einen Weg zwischen, Pop, Jazz und experimentellen Klängen bahnt, die Erwartungen erfüllt, um sie gleich wieder zu brechen (Video). Sängerin Lena-Larissa Senge greift in ihren Texten Themen des alltäglichen Lebens auf, die sie in ihrer Einfachheit wirken lässt und dann ins Absurde überführt. (Eintritt auf Spendenbasis)
Mitokeh ist ein Instrumental-Trio aus Leipzig, das zwischen Psychedelic Funk, Soul und cineastischem Sound seinen ganz eigenen Stil formt. Manche Stücke laden ein, sich zum Groove zu bewegen, andere dazu, in verträumtere, entspanntere Gefilde abzudriften (Video). Die drei Musiker schreiben kontinuierlich neues Material und vereinen dabei ihre unterschiedlichen musikalischen Einflüsse so, dass sich der Sound ständig weiterentwickelt. Nach der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP „Pomodoro Cat“ 2025 arbeitet das Trio aktuell an seinem ersten Album. (Eintritt auf Spendenbasis)
Künstlergespräch: Günther Mailand und Hans Innenhof zu „re:miserere“
Künstlergespräch: Günther Mailand und Hans Innenhof zu „re:miserere“
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Museum der bildenden Künste sprechen Günther Mailand und Hans Innenhof mit dem Kurator Philipp Freytag über die Idee und die Entstehung ihre Videoinstallation „re:miserere“. Dafür hat das Künstlerduo Teile der Arie „Miserere“ von Giuseppe Verdi unangekündigt an öffentlichen Orten aufgeführt - im Jobcenter, einem Supermarkt, in einer Bibliothek, einer Kirche und einem Schweinegehege. Das wurde gefilmt und nachträglich in Projektionen zu einem geschlossenen Werk zusammengesetzt. Die Erhabenheit der Musik steht dabei in einem eigentümlichen Kontrast zur Realität der Aufführungsorte. (Teilnahme kostenlos)
Die Mühlengalerie zeigt Beispiele aus dem opulenten Werk von Frieder Heinze, der zu den originellsten und eigenständigsten Leipziger Künstlern zählt. Auf seinen Bildern verweben sich Zeichen, Symbole, menschliche, tierische und pflanzliche Wesen mit abstrakten Elementen zu einem Gesamtkosmos, der die Betrachtenden auf eine fantastische Reise mitnimmt. Der in Leipzig-Dölitz geborene Maler, Bildhauer und Grafiker gehörte 1984 zu den Initiatoren des 1. Leipziger Herbstsalons. Er lebt und arbeitet heute in Großpelsen bei Leisnig. (zu sehen bis zum 29. November.2026, sonntags 13–18 Uhr, Eintritt frei)
Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig präsentiert mit Ausstellungen, Veranstaltungen, Online-Angeboten und Publikationen deutsche Geschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart. Zu seinem 27. Geburtstag und in Erinnerung an den 37. Jahrestag der Friedlichen Revolution lädt es zum Museumsfest mit einem vielseitigen Programm für Alt und Jung ein. Museumsfans können beispielsweise 3D-Postkarten selbst herstellen, an Führungen teilnehmen oder einem Erzählprogramm mit Musik lauschen. Zum Entspannen, Austauschen und Genießen gibt es Kaffee, kalte Getränke und Kuchen. (Eintritt frei, Programm)
„Who the fuck is Malina?“ – Szenische Annäherung an Ingeborg Bachmann
„Who the fuck is Malina?“ – Szenische Annäherung an Ingeborg Bachmann
Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Ingeborg Bachmann wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden und die wichtigste Frage ihres Lebens ist noch immer nicht geklärt: Wer ist eigentlich Malina? So heißt ihr 1971 erschienener Roman, der wohl als die ungewöhnlichste Dreiecksgeschichte der deutschsprachigen Literatur gelten kann. Zugleich ist der sprachgewaltige Text eine literarische „Autobiografie, wenn auch nicht im herkömmlichen Sinne“, so die Autorin. „Who the fuck is Malina?“ von und mit der österreichischen Schauspielerin Charlotte Kaiser nimmt den Roman sowie den umfangreichen Briefwechsel Ingeborg Bachmanns mit Paul Celan und Max Frisch zum Ausgangspunkt für eine szenisch-theatrale Erkundung. (Eintritt frei)
Philippe Sands - Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 2026 in Leipzig
Philippe Sands - Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 2026 in Leipzig
Altes Rathaus, Festsaal
von: LEIPZIG eintrittsfrei
„Als eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen unserer Zeit setzt sich der französisch-britische Jurist und Schriftsteller für Gerechtigkeit, Frieden und die beharrliche Verteidigung des Völkerrechts ein. Der Nachkomme von Holocaustüberlebenden zeigt entlang der eigenen Familiengeschichte, wie dieses Recht entstanden ist und welche Erfahrungen hinter den Tatbeständen „Genozid“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ stehen.“, begründet die Jury die Auswahl für den Friedenspreis. Stephan Detjen, Frankreich-Korrespondent des Deutschlandradios, spricht mit Philippe Sands über dessen Leben und juristische Arbeiten, seine Bücher und den Friedenspreis. Die Schauspielerin Verena Noll liest aus Sands’ Büchern. (Eintritt frei, Anmeldung bis zum 10.10. per E-Mail nötig)
Literarischer Herbst: Lesung & Gespräch mit Christiane Hoffmann
Literarischer Herbst: Lesung & Gespräch mit Christiane Hoffmann
Bibliotheca Albertina, Vortragssaal, Beethovenstraße 6
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Ende der achtziger Jahre: Eine Gruppe von jungen Frauen studiert Russisch. Sie lesen Dostojewski, trinken Wodka und reisen durch die Sowjetunion. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, der Träume von einem demokratischen Russland und einem friedlichen Europa. Jahrzehnte später nimmt sich eine von ihnen das Leben. Es ist die Woche, in der Russland die Ukraine überfällt. Feinfühlig beobachtet, verbindet Hoffmanns Buch die Erinnerung an eine besondere Freundschaft mit der Geschichte der deutsch-russisch-ukrainischen Beziehungen, erzählt aus der persönlichen Erfahrung der Autorin. Es lässt Raum für Zweifel und Trauer, für Fragen und Widersprüche. Die Moderation hat Anne Lipp, Direktorin der Universitätsbibliothek Leipzig. (Eintritt frei)
<Schwebfracht> - Gedichte & Musik
Foto: Philipp Schulz-Mews
<Schwebfracht> - Gedichte & Musik
ehemalige Haushaltswaren Rauch, Karl-Liebknecht-Straße 22
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das ehemalige Geschäft „Haushaltswaren Rauch“ wird von den Inhabern und der Initiative „Das Gegenteil von Leerstand" noch bis zum Jahresende in einen offenen Raum für Kunst, Kultur und Austausch verwandelt. Heute stellt Philipp Schulz-Mews dort in einer Lesung Gedichte aus seinem Debüt <Schwebfracht> vor. Es geht um Staub, das Aufwachsen im Pfarrhaus in den 90er Jahren in Mecklenburg, um Ostdeutschland und immer auch die Frage nach Gott. Der Komponist Philipp Rücker eröffnet der Lyrik mit seiner Musik einen klanglichen Resonanzraum. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Zwei Amerikaner in Leipzig: Kevin Johnston, aka Bright Silence, kam aus Colorado über New York nach Leipzig und macht melodischen Akustik-Rock (Video). Ob mit Band oder solo hat er eine starke Bühnenpräsenz und spielt Songs, die nachvollziehbar und ehrlich sind und unter die Haut gehen. Hinter Boris & the Joy steht der Sänger und Gitarrist Boris Pelekh, der in Russland geboren wurde und heute in New York lebt. Zu seiner Musik zwischen Indie-Folk und Elektro-Pop singt er Songs über Verwandlungen (Video) und persönliche, schöne wie schmerzhafte Erfahrungen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Hinter Kupazukow steht die Sängerin und Multiinstrumentalistin Marion Quitz, die entweder solo oder in einem Ensemble mit wechselnden Besetzungen auftritt. Mit ihren sorbischen Wurzeln, hat sie sich lange Zeit intensiv mit dem Liedgut ihrer Heimat, der Lausitz, beschäftigt. Inzwischen hat sich darüber hinaus ein breites Repertoire entwickelt, welches zwischen Mittelalter, Folk, Country, Rock und Pop wechselt. Und so kann es vorkommen, dass ein bekannter Popsong in ein historisches Gewand gehüllt wird und ein traditionelles Lied sich zum schwungvollen Tanztitel (Video) wandelt. (Eintritt frei)
Literarischer Herbst: „Verwende deine Jugend!“ - 50 Jahre Punk BRDDR
Literarischer Herbst: „Verwende deine Jugend!“ - 50 Jahre Punk BRDDR
Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6
von: LEIPZIG eintrittsfrei
„Deutschland, Deutschland, alles ist vorbei“, sang die Düsseldorfer Band Mittagspause 1979. Punk, der alte Schlawiner, kümmert sich nicht darum und macht seit fünf Jahrzehnten einfach weiter. Nachdem der westdeutsche Underground in Jürgen Teipels „Verschwende deine Jugend“ breit aufgearbeitet wurde und diverse Publikationen im Osten nachzogen, erinnern sich die alternativen Szenen Ost und West dennoch merkwürdig getrennt. Dieser Abend möchte damit brechen: Mit Henryk Gericke, Sänger der Ostberliner Punkband The Leistungsleichen und Herausgeber, sowie dem Tocotronic-Bassisten und Podcaster Jan Müller sind zwei Protagonisten der Szene im Gespräch, die zu ihren wachsten Beobachtern gehören. Denn Punk verjährt nicht. (Eintritt frei)
Vernissage: Queere Kunst in der DDR? Biografien zwischen Underground und Propaganda
Andreas Fux: Handelszentrum Friedrichstraße, Berlin, 1985, Fotografie, Abbildung mit freundlicher Unterstützung des Künstlers und des Kunstvereins Ost
Vernissage: Queere Kunst in der DDR? Biografien zwischen Underground und Propaganda
Galerie im Neuen Augusteum, Augustusplatz 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung des Kunstverein Ost lädt dazu ein, Kunst aus der DDR neu zu lesen. Anhand der Biografien von neun KünstlerInnen und ihrer Werke - Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Fotografien - wird gezeigt, wie unterschiedlich sie mit den gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit umgingen. Homosexualität blieb in der DDR trotz schrittweiser Entkriminalisierung gesellschaftlich stigmatisiert. Nach dem Mauerfall verbesserte sich die Situation queerer KünstlerInnen nicht – im Gegenteil: Viele drohten in Vergessenheit zu geraten. Erst heute wächst das allgemeine Interesse an der Kunst und Kultur der DDR ebenso wie an queeren Lebensrealitäten. (zu besichtigen bis zum 6. Februar 2027, Di–Fr: 14–18 Uhr, Sa: 11–14 Uhr, Eintritt frei)
Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft feiert jährlich mit Konzerten, Klavierabenden, einem Nachwuchswettbewerb und einem festlichen Salon den großen polnischen Komponisten Frédéric Chopin. Die inzwischen 36. Ausgabe wird mit einem Klavierkonzert von Irina Chistiakova eröffnet. Die Pianistin und Sängerin wurde bereits im Alter von sechs Jahren in die Zentrale Musikschule Moskau aufgenommen. Später studierte sie am dortigen Konservatorium und an der Universität der Künste Berlin. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Irina Christiakova auch Dozentin im Fach Klavier an der HMT in Leipzig. Am Abend spielt sie Werke von Frédéric Chopin, Franz Liszt und Camille Saint-Saëns. (Eintritt frei)
David Schnell setzt sich intensiv mit Raum, Form, Farbe und Licht auseinander. Er nutzt klare geometrische Formen, um urbane Architektur oder dichte, natürliche Landschaften zusammenzusetzen. Der Titel der Ausstellung, VERTIGO, bezeichnet im Medizinischen einen Schwindelzustand, eine subjektive Wahrnehmung, die durch das Gefühl ausgelöst wird, der eigene Körper oder die Umgebung würde sich bewegen. Das verleiht David Schnells Werken einen körperlichen Charakter. Gleichzeitig verweist diese Erfahrung auf die Suche nach Halt und Orientierung in einer schnelllebigen und von Krisen geprägten Gegenwart. Neben neuer Malerei umfasst die Ausstellung eine Arbeit am Glaskubus der Galerie, die sowohl innen als auch von der Stadt aus zu sehen sein wird. (zu besichtigen bis zum 31. Januar 2027, Mi: 15–20 Uhr, Fr–So: 12–17 Uhr, Eintritt frei)
Literarischer Herbst: Heike Geißler erhält den Sächsischen Literaturpreis 2026
Nicht allein für ihren aktuellen, viel besprochenen Roman „Michaela Kohlhaas“ erhält die Leipziger Schriftstellerin Heike Geißler den Literaturpreis. Ausgezeichnet wird sie für ihr Gesamtwerk, über das die Jury unter anderem schreibt: „... in ihrer Literatur macht sie es sich und ihren Leser:innen nicht leicht, sie ringt und denkt und fragt. Heike Geißler ist eine dezidiert an der Gegenwart und an den gesellschaftlichen Verhältnissen arbeitende Autorin, deren Texte aber nie verbissen gearbeitet oder sich verbeißend sind, sondern fragend, ab und an zärtlich, oft sachte im Verzweifeln begriffen.“. Die Laudatio hält Anke Schleper, Mitinhaberin der Leipziger Buchhandlung Rotorbooks. (Eintritt frei)
SPLNK, Radweg zwischen Gießer- und Naumburger Straße
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Es ist verblüffend, wie poetisch Friesisch klingen kann. Zu hören ist das auf „In lichem fol beloften“, dem neuen Album (Video) des Amsterdamers Arnold de Boer, alias ZEA. Man spürt, wie wichtig dem Künstler diese Texte sind. Im Wesentlichen wird darin das Hier und Jetzt verhandelt. Themen sind unter anderem das Alter, körperliche Beschwerden, Verluste und der Tod. Unter dem Namen ZE4 versteht er es mit den Musikerkollegen Xavier Charles (Klarinette), Harald Austbo (Cello) und Ineke Duivenvoorde (Schlagzeug) wunderbar, zu den einzelnen Texten passende Arrangements zu finden. (Eintritt auf Spendenbasis)
Der Liedermacher NORRIS bezeichnet sich selbst als vertontes Herrengedeck und lässt sich nieder, wo man sein Ego streichelt und ihm ein Bier kredenzt. Das ist heute die gemütliche Blockhütte des Wilden Heinz. Dort wird er zu Gitarre und Ukulele über namenlose Bars, suizidale Mäuse, Beischlafgewohnheiten am Baggersee oder andere wichtige Themen (Video) singen. Fragen, die man sich nie gestellt hat, werden beantwortet. Doch eine Frage bleibt: Hab ich die Tür abgeschlossen? (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Die Zentrale für Kunst ist ein junger Kunstverein aus Leipzig mit dem Schwerpunkt Malerei, der angehenden KünstlerInnen eine Plattform bieten möchte. Wie im letzten Jahr veranstaltet der Verein deshalb eine große Gruppenausstellung in der Werkschau Halle 12 der Baumwollspinnerei. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit frei gewählten Formen von Verbundenheit. Gezeigt werden künstlerische Arbeiten von 36 TeilnehmerInnen, die sich nicht über ein Bewerbungsverfahren, sondern über Einladungen zusammenfinden - basierend auf Nähe, Resonanz und gemeinsamen Interessen. Zur Eröffnung warten eine gut gefüllte Bar, DJs und Sorian Filbereisen. (zu sehen bis zum 1. November, Mi–Fr: 16–19 Uhr, Sa: 12–19 Uhr, So: 12–16 Uhr, Eintritt frei)
Adel Karasholi liebt seit über sechzig Jahren dieselbe Frau. Und Leipzig, die Stadt, in der er lebt. Und die deutsche Sprache, in der er schreibt. An diesem Abend wird er mit Lesungen, Gesprächen und Würdigungen seines vielseitigen Schaffens geehrt und zugleich sein neues Buch „Herbstsommer“ vorgestellt. Es enthält Liebesgedichte aus sechs Jahrzehnten - von frühen Versen aus Damaskus bis zu seinen unverwechselbaren deutschen Gedichten, vorgetragen von Schauspieler Jörg Uwe Schröder. Nach der Begrüßung durch Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke hält der Literaturwissenschaftler Felix Latendorf eine Laudatio, gefolgt von einem Podiumsgespräch mit Thorsten Ahrend, Leiter des Literaturhauses Leipzig, und der Verlegerin Lea Martin. (Eintritt frei)
Motte verliert sich in einer rätselhaften, verführerischen und möglicherweise gefährlichen Welt. Eine Welt, in der man sich auf kaum etwas verlassen kann, und deren Regelwerk kaum zu durchblicken ist. Motte, stets auf der Suche nach Verbindungen und Begegnungen, gerät zusehends in Bedrängnis, denn das, was ihr hier begegnet, ist irgendwie nur im entferntesten Sinne menschlich … Das Stück des Freien Ensembles Jedermensch entführt das Publikum mit Marionettentheater und sechs TänzerInnen in diese eigenartige Welt. Es erzählt von Einsamkeit und Isolation und stellt menschliche, soziale Grenzen dem gegenüber, was uns im virtuellen Raum unserer digital überformten Welt ständig begleitet. (Karten 8-10 €, online reservieren)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstraße 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Funk trifft auf Rock, Soul & Jazz. Was dabei heraus kommt nennt sich „The Keeds“ und meint eigentlich „tanzen, bis der Arzt kommt“, denn die acht MusikerInnen der Leipziger Funkband verstehen ihr Handwerk. In der Kulturbar froelich & herrlich lassen Rhythmus genau auf dem Punkt und treibende Bässe keinen Fuß stillstehen. Die Riffs sind mal hart, mal kuschelig und das Ganze wird gepaart mit der einmaligen Stimme der umtriebigen Sängerin Nora Lyn Handschuh (Video). Also, Tanzsandaletten anziehen und ab aufs Parkett! (Eintritt frei, Spende erbeten)
Sex und Wut gehören wahrscheinlich zu den Ausdrucksformen menschlichen Daseins, die am stärksten durch koloniale und patriarchale Machtausübung verdrängt, verzerrt und beschämt wurden. Die Performance widmet sich der tiefen Verbindung und vor allem der Sprengkraft von Lust und Wut. Wie können diese Kräfte als spirituelle Ressource dienen? Und wie können sie als magischer Motor kollektiver Veränderungen wirken? Drei Künstlerinnen suchen nach Antworten und verbinden in „Sex and Rage. Eat me raw“ Performance, Ritual und Klang zu einer Erfahrung zwischen Widerstand und Fürsorge. (Karten 18 / 13 € , Leipzig-Pass: 9 €, Soli-Preis: 25 €)
Im Mühlkeller wird es schrill, bunt, laut und queer: Zu Flying Earrings meinen Kritiker, sie „liefern mutigen Indie-Rock mit scharfen Gitarrenriffs und selbstbewusstem Gesang“, aber auch, dass sie „nicht subtil genug und zu direkt“ sind - was Absicht ist. Auf der Bühne und in ihren Songs feiern sie Queerness, Intimität, große Gefühle und radikale Emotionen (Video). Das Duo LAYYERS unternimmt den Versuch, sich mit unkonventionellem Sound, performativen Elementen, Irritation und Brüchen (Video) aus „ansozialisiertem Scheiß und glattgebügelten Erwartungen“ zu befreien. Als Zugabe gibt es eine Drag Performance von Pauli Gay Me. (Eintritt 5 €)
ehemalige Haushaltswaren Rauch, Karl-Liebknecht-Straße 22
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Von Oktober bis Dezember verwandelt sich das ehemalige Geschäft von „Haushaltswaren Rauch“ in einen offenen Raum für Ausstellungen, Workshops, Konzerte und Gespräche. Am Samstag eröffnet dort eine Ausstellung mit Bildern von Babette Zander. Im Zentrum ihrer bildnerischen Arbeit steht die Rave-Community als Ort von Freiheit, Gemeinschaft und kollektiver Erfahrung. Die Arbeiten der Leipziger Künstlerin entstehen manchmal auch auf Socken tanzend und mithilfe von Kartoffelstempeln. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Ausstellungseröffnung von DJ-Sets begleitet wird. (Eintritt frei)
Motte verliert sich in einer rätselhaften, verführerischen und möglicherweise gefährlichen Welt. Eine Welt, in der man sich auf kaum etwas verlassen kann, und deren Regelwerk kaum zu durchblicken ist. Motte, stets auf der Suche nach Verbindungen und Begegnungen, gerät zusehends in Bedrängnis, denn das, was ihr hier begegnet, ist irgendwie nur im entferntesten Sinne menschlich … Das Stück des Freien Ensembles Jedermensch entführt das Publikum mit Marionettentheater und sechs TänzerInnen in diese eigenartige Welt. Es erzählt von Einsamkeit und Isolation und stellt menschliche, soziale Grenzen dem gegenüber, was uns im virtuellen Raum unserer digital überformten Welt ständig begleitet. (Karten 8-10 €, online reservieren)
Sex und Wut gehören wahrscheinlich zu den Ausdrucksformen menschlichen Daseins, die am stärksten durch koloniale und patriarchale Machtausübung verdrängt, verzerrt und beschämt wurden. Die Performance widmet sich der tiefen Verbindung und vor allem der Sprengkraft von Lust und Wut. Wie können diese Kräfte als spirituelle Ressource dienen? Und wie können sie als magischer Motor kollektiver Veränderungen wirken? Drei Künstlerinnen suchen nach Antworten und verbinden in „Sex and Rage. Eat me raw“ Performance, Ritual und Klang zu einer Erfahrung zwischen Widerstand und Fürsorge. (Karten 15 / 10 € , Leipzig-Pass: 7,50 €, Soli-Preis: 25 €)
Der Verein Westbesuch hat sich das Ziel gesetzt, im Leipziger Westen urbane Strukturen zu bewahren und Lebensqualität zu schaffen. Dazu organisiert er mehrmals im Jahr für alle LeipzigerInnen ein lebendiges Stadtteilfest auf dem Bürgerbahnhofs Plagwitz - den Westbesuch. Neben einem Flohmarkt mit zahlreichen Trödel-Ständen und leckerem Essen gibt es auf dem Gelände auch jedes Mal ein Kulturangebot mit Live-Auftritten von KünstlerInnen und Bands. So ist am Sonntag beispielsweise Psychedelic Funk, Soul & cineastischer Sound des Leipziger Trios Mitokeh zu erleben. (Eintritt frei)
Das Capa-Haus ist eine wichtige Leipziger Erinnerungsstätte an den Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg, aber auch an den Widerstand und die Befreiung 1945. Im April 1945 kam Robert Capa als US-amerikanischer Kriegsfotograf in die Stadt. In der Jahnallee 61, dem heutigen Capa-Haus, entstand seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“. Diese Fotos und ihre Entstehung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „War is Over“. Die Schau ist am Sonntag zu besichtigen und zu jeder vollen Stunde werden Kurzführungen angeboten. Zusätzlich kann man bei dieser Gelegenheit auch die Sonderausstellung „100+ Synagogen in Deutschland“ besichtigen. (Eintritt frei)
Sonntagsführung durch die Deutsche Nationalbibliothek
Der historische Lesesaal der Geisteswissenschaften, Foto: DNB / Tina Bode
Sonntagsführung durch die Deutsche Nationalbibliothek
Treff: Bibliotheksfoyer, Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Am Gründungsstandort Leipzig treffen Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Deutschlands größter Archivbibliothek aufeinander. Bei einem informativen Rundgang durch das denkmalgeschützte Bibliotheksgebäude und den modernen Erweiterungsbau erfahren die TeilnemerInnen, warum die Deutsche Nationalbibliothek diesen Namen trägt – und was sie von anderen Bibliotheken unterscheidet. Außerdem können sie die Sammlungen entdecken, mehr über der Aufgaben erfahren und einen Ort erkunden, an dem Wissen bewahrt und lebendig gehalten wird. (Teilnahme kostenlos)
BookTalkWalk – GedankenGänge mit Jahrhundertbüchern
BookTalkWalk – GedankenGänge mit Jahrhundertbüchern
Treffpunkt: Universität Leipzig, Eingang Hauptgebäude, Augustusplatz
von: LEIPZIG eintrittsfrei
„Das Prinzip Hoffnung“ wurde vom deutschen Philosophen Ernst Bloch zwischen 1938 und 1947 im US-amerikanischen Exil geschrieben. Ursprünglich sollte es „The dreams of a better life“ heißen. Es erschien 1954 zunächst in der DDR und 1959 auch im Suhrkamp Verlag. Seither ist „Prinzip Hoffnung“ zu einem geflügelten Wort geworden. Beim vierten BookTalkWalk des Vereins Transformatorenwerk Leipzig führt der Historiker und Germanist Ulrich Brieler durch die Stadt und stellt das Hauptwerk von Ernst Bloch an thematisch passenden Orten vor. Der Spaziergang ist offen für alle und setzt keine Vorkenntnisse voraus. Im besten Fall regt er dazu an, das präsentierte Buch anschließend selbst zu lesen. (Teilnahme kostenlos)
Mit dem Völkerschlachtdenkmal verfügt der Denkmalchor über eine ganz besondere Konzertstätte. Die Aufführungen in dem weltweit bekannten Monument sind wegen das außergewöhnlichen Raumklangs einzigartig (Video). Je nach Anlass führt der Denkmalchor Musik von der Renaissance bis hin zur zeitgenössischen Musik auf. Heute erwartet das Publikum ein Programm anlässlich der Jahrestage von Völkerschlacht und der Einweihung des Denkmals 100 Jahre später. Zugleich eröffnet das Konzert unter der Leitung von Philipp Goldmann einen Zugang zu Geschichte und Erinnerung, der weit über die reine Tonkunst hinausgeht. (Eintritt frei)
Sex und Wut gehören wahrscheinlich zu den Ausdrucksformen menschlichen Daseins, die am stärksten durch koloniale und patriarchale Machtausübung verdrängt, verzerrt und beschämt wurden. Die Performance widmet sich der tiefen Verbindung und vor allem der Sprengkraft von Lust und Wut. Wie können diese Kräfte als spirituelle Ressource dienen? Und wie können sie als magischer Motor kollektiver Veränderungen wirken? Drei Künstlerinnen suchen nach Antworten und verbinden in „Sex and Rage. Eat me raw“ Performance, Ritual und Klang zu einer Erfahrung zwischen Widerstand und Fürsorge. (Karten 15 / 10 € , Leipzig-Pass: 7,50 €, Soli-Preis: 25 €)
Hinter ANU steht die Musikerin und Komponistin Anna-Lucia Rupp. Nach einer Tätigkeit als Musiklehrerin in Kapstadt studierte sie Gesang und Pädagogik in Dresden und in Copenhagen das Fach „Music Creation“. Sonst mit ihren Bands Olicía, Nouk, Welten und weiteren Projekten unterwegs, drückt sich Anna-Lucia Rupp aber nicht nur musikalisch aus - als Sammlerin, Reisende und Beobachterin hält sie ihre Perspektive auf die Welt auch mittels analoger Fotografie fest. Wie sie die visuellen Eindrücke und Farben wieder in Klang übersetzt, das kann das Publikum im gemütlichen Rahmen von „Suppe & Musik“ heute live erleben. (Spendenempfehlung 8-10 €)
OpenStage im JugendKulturKeller
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“
OpenStage im JugendKulturKeller
JugendKulturKeller in der VILLA, Lessingstraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für MusikerInnen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte KünstlerInnen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Eintritt frei)
Ron Jo Wey ist die Schnittmenge aus Schwiegermutters Liebling und ausdrucksstarker Rebell: positiv und lebensfroh, aber mit Flausen im Kopf. Auch wenn nicht jede Lebenslage nach Good Vibes schreit, schafft er es durch seine einnehmende Art und mit dem Saxophon in der Hand immer wieder, unbeschwerte Momente zu erzeugen (Video). Die Musik bewegt sich zwischen Indie-Pop und Hip-Hop. Ron Jo Wey mischt, was sich für ihn richtig anfühlt. Im Herbst ist er mit seiner neuen EP „geliehene freiheit“ auf Tour und heute im Café Koko zu erleben. (Eintritt frei)
Hochschule für Musik und Theater, Kammermusiksaal, Grassistraße 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Elen Arakelyan wurde in Jerewan in Armenien geboren und studiert zur Zeit an der Hoschschule für Musik und Theater in der Fachrichtung Streichinstrumente. Im August gewann sie den 1. Preis beim Wettbewerb der Armenian General Benevolent Union. Zur Vorbereitung eines weitern Wettbewerbs führt sie gemeinsam mit Studierenden der Klasse von Hans-Werner Mehling anspruchsvolle Stücke für Violine und Kammermusikensembles auf. Es erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Niccolò Paganini, Wolfgang Amadeus Mozart, Jörg Widmann und Felix Mendelssohn Bartholdy. (Eintritt frei)
Theatertag: Was ihr wollt (A Tortured Lover’s Version
Theatertag: Was ihr wollt (A Tortured Lover’s Version
Schauspiel Leipzig, Große Bühne, Bosestraße 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Es geht hoch her: Orsino liebt Olivia, doch die liebt Cesario und der hat wiederum ein Auge auf Orsino geworfen. Das allein wäre kompliziert genug, doch Cesario ist gar nicht Cesario, sondern die verkleidete Viola. Wer jetzt den Überblick verloren hat, sollte sich Pia Richters Version von Shakespeares „Was ihr wollt“ ansehen. Unsere Lebensrealität hat sich zwar seit dem 17. Jahrhundert verändert, aber Liebeswirren und das zutiefst menschliche Bedürfnis, sich zu verwandeln und sich in Kunst und (Pop-)Kultur wiederzufinden, sind geblieben. Die Regisseurin holt den klassischen Stoff ins Hier und Jetzt und verbindet ihn mit der der Ästhetik und natürlich etlichen Songs von Taylor Swift. (zum Theatertag alle Karten auf allen Plätzen 13 €)
Bühnenführung nach „Was ihr wollt (A Tortured Lover’s Version)“
Bühnenführung nach „Was ihr wollt (A Tortured Lover’s Version)“
Schauspiel Leipzig, Große Bühne, Bosestraße 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Anschluss an die Vorstellung „Was ihr wollt (A Tortured Lover’s Version)“ lädt das Schauspiel Leipzig zu einer Führung über die Große Bühne ein. Interessierte erhalten einen Blick hinter die Kulissen im gerade noch bespielten Bühnenbild, besuchen Orte im Schauspielhaus, die für das Publikum normalerweise im Verborgenen bleiben, und stehen selbst auf und hinter der Bühne. (Teilnahme 5 €, Karte online kaufen)
Ausstellungsröffnung: „The Only Material“ - Journalismus in Kriegszeiten
Ausstellungsröffnung: „The Only Material“ - Journalismus in Kriegszeiten
Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Foyer, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Deutschen Buch- und Schriftmuseum eröffnet eine Ausstellung über ukrainische JournalistInnen, die unfreiwillig zu KriegsreporterInnen geworden sind. Eigentlich wollten sie über Gerechtigkeit berichten, über Klima oder Wissenschaft. Es ist keine Ausstellung über den Krieg, sie handelt von dem, was davor war - und was trotz alledem bleibt. Zur Eröffnung reisen drei von ihnen aus der Ukraine an und lesen aus teils unveröffentlichten Reportagen, erweitert mit künstlerischen und multimedialen Elementen. Ihr Journalismus wird so hautnah erlebbar und seine gesellschaftliche Bedeutung unterstrichen. (zu besichtigen bis zum 3. Januar 2027, Mo–Fr: 9–22 Uhr, Sa: 10–18 Uhr, Eintritt frei)
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Grassimesse ist ein internationaler Treffpunkt für Designinteressierte und LiebhaberInnen schöner Dinge. Sie ist Kunstausstellung und Verkaufsmesse in einem. Es werden Unikate, Kleinserien und Industrieerzeugnisse unter anderem aus den Bereichen Mode, Schmuck, Keramik, Glas, Möbel und Spielzeug präsentiert. Am Eröffnungsabend werden acht Preise für herausragendes zeitgenössisches Kunsthandwerk und Design vergeben. Nach der Preisverleihung ist bei freiem Eintritt ein erster Blick auf die 82 Messestände möglich. (geöffnet Fr–Sa: 10–19 Uhr, So: 10–18 Uhr, Eintritt: 8 / 4 €, bis einschließlich 18 Jahre frei, Übersicht der Ausstellenden)
Ohne Blues auch kein Country und ohne Country kein Folk und ohne Folk kein Singer-Songwriter. Ungefähr so denkt Richard Limbert. Wer auch auf der Suche nach dem unsichtbaren Verbindungsglied zwischen urigem Blues, südstaaten Country, dem Folkrevival der 60er und den Songwritern der 70er ist, hat in Richard Limbert einen guten Mitstreiter gefunden. Inspirieren lässt er sich zum Beispiel von Michael Hurley, Randy Newman, Charley Patton oder Bob Dylan und verarbeitet die Einflüsse in seinen eigenen Songs (Video) - heute zu hören in der gemütlichen Blockhütte des Wilden Heinz. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Ein reicher Bauer stirbt auf seinem eigenen Acker, kurz darauf verschwindet sein Sohn spurlos. Im Kriminalroman von Agnes Schindelar-Böhm beginnen nun zwei eigenwillige Kommissare zu ermitteln, eine unbequeme Journalistin gerät ins Visier und ein exzentrischer Filmregisseur wirbelt mit seinem Dreh auf dem Hof des Opfers mehr Staub auf, als allen lieb ist. Was wie ein Dorfgeheimnis beginnt, zieht immer weitere Kreise - bis klar wird, dass hier mehr begraben liegt, als nur die Wahrheit. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Bach barrierefrei
Blick in die Schatzkammer des Bach-Museums Leipzig. Foto: Bach-Museum Leipzig/Gert Mothes
Bach barrierefrei
Bach-Museum Leipzig
von: Bach-Museum Leipzig
Bach barrierefrei Tag der offenen Tür im Bach-Museum Leipzig Entdeckertische im Foyer, Live-Musik, neue Hör- und Taststationen in der Dauerausstellung und viele weitere inklusive Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung 10.30 h: Mitmach-Führung in einfacher Sprache 15.00 h: Gesprächskonzert »Hört Alte Musik!« 16.00 h: Führung mit Berührung – Tastführung für Blinde, Sehbehinderte und alle Interessierten
Eintritt frei
Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach
Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach
Sommersaal des Bach-Museums Leipzig
von: Bach-Museum Leipzig
Hört Alte Musik! Gesprächskonzert zur Sonderausstellung »Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach« Werke von J. S. Bach, bearbeitet von F. Mendelssohn Bartholdy und F. David Eva Salonen, Violine · Cornelia Osterwald, Hammerklavier Kerstin Wiese, Moderation Eintritt frei.
Suna Vento, ein neues Projekt aus Leipzig, hat im letzten Jahr erfolgreich erste Konzerte gespielt (Profil & Videos auf Instagram). Die Auftritte der vier MusikerInnen sind eine Reise zu traditionellen Klängen aus dem östlichen Mittelmeerraum, Westafrika und Indien. Tal Sandman (E-Gitarre), Eric Sacher (Violine), Fotis Julius Megas (Bass) und Arian Robinson (Schlagzeug) verbinden ihre unterschiedlichen musikalischen Wurzeln und Perspektiven zu einem modernen, zeitgemäßen Sound. Dabei lassen sie sich von Neugier, Offenheit und dem Wunsch, voneinder zu lernen, leiten. (Eintritt auf Spendenbasis)
Stadtgeschichtliches Museum, Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Sommer verabschiedet sich langsam aus Leipzig - wer aber noch einmal in Erinnerung an fröhliche Mode, Eis am Stiel, Grillpartys, Konzerte im Freien und Badevergnügen schwelgen möchte, hat in der Ausstellung „Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“ die Gelegenheit dazu. Die Schau streift durch 400 Jahre wechselhafter Sommergefühle. Leichtfüßig, aber nicht leichtfertig - auch die Herausforderungen der heutigen Zeit und mögliche Lösungen sind ein Thema. Am letzten Tag steht das Ausstellungsteam für Gespräche und Fragen zur Verfügung. (Eintritt frei)
Was kann es Schöneres geben, als noch vor Montagmorgen die neue Woche mit einer gehörigen Portion Punkrock zu beerdigen? Mit der Ansage „Krach zum Sonntag“ lädt die naTo Kneipe zum Konzert. Genau neben dem Tresen spielen HOBELX aus Weimar, fünf Musiker, die teilweise schon seit 40 Jahren die Bretter der Welt für sich missbrauchen. Laut, schnell, irgendwo zwischen zwischen (Skate-) Punk und Hardcore (Video). Und mit einem garantierten Tinnitus bis zum Freitag der Folgewoche. (Eintritt frei)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstraße 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
An jedem letzten Montag im Monat wird die Kulturbar froelich & herrlich zur Jazzlocation. Ein Septett aus Leipziger Jazzgrößen trifft sich zum gemeinsamen Improvisieren. Die wechselnde Zusammensetzung nennt sich „Real Jazz Orchestra“. Die MusikerInnen mit all ihren vielfältigen Einflüssen folgen ohne kommerzielle Ausrichtung allein ihrer Freude an Spiel und Improvisation. Den Sound bezeichnen sie selbst gleichwohl als Traditional Jazz. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Homers „Odyssee“ - Szenische Lesung einer Neuübersetzung
„Reise durch die Odyssee in 60 Minuten“ könnte der Titel dieses Abends lauten, der die zweieinhalbtausend Jahre alte Geschichte von der abenteuerlichen Reise des Odysseus in erfrischender, geraffter Form und humorvollem Ton vorstellt. Zahlreiche Anklänge der Odyssee an die Welt des 21. Jahrhunderts werden darin sichtbar - von Fragen der Geschlechtergerechtigkeit bis zum Umgang mit Fremden. Die neue Übersetzung von Christoph Schmitz-Scholemann macht das alte Epos auf neue Weise lesbar und ersetzt das homerische Versmaß durch frei fließende Sprache. Dreizehn Szenen hat der Autor für die Lesung herausgegriffen, denen mit verteilten Rollen Leben einhaucht wird. (Eintritt frei)
Führung durch die Ausstellung „Kriegstrommeln“
Chang Li-Ren: Battle City aus „The Glory of Taiwan“, Video, 2010-2017, Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und der Chi-Wen Gallery Taipei and MOV Collection
Führung durch die Ausstellung „Kriegstrommeln“
HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Aktuelle und zukünftige Kriege stehen stets im Zusammenhang mit dem Erinnern und Vergessen vergangener Kriege. Unsere Erinnerung ist höchst selektiv: Manche Konflikte prägen das kollektive Bewusstsein, andere verschwinden aus ihm. Das Ringen um Haltungen in der Gegenwart ist immer auch ein Kampf um die Deutungshoheit der Vergangenheit - sichtbar in Sprache, Bildern, Ritualen und Ausstellungen. „Kriegstrommeln“ zeigt die Arbeiten von 11 internationalen KünstlerInnen, die sich dieser Realität stellen. Sie untersuchen technologische und militärische Veränderungen, beleuchten Verschiebungen in der Gesellschaft und erzählen von Angst, Verlust und Flucht ebenso wie von Widerstandskraft und Solidarität. Durch die Ausstellung führt der Kurator Michael Arzt. (Teilnahme kostenlos)
In leisen, präzisen Miniaturen erzählt Michael G. Fritz von Momenten zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Und zugleich von Träumen und Alpträumen, schönen Landschaften und den feinen Rissen unserer Gegenwart. Seine Figuren bewegen sich in einer Welt, in der Geschichte und Privates miteinander verwoben sind. Mit poetischer Beobachtung verwandelt der Autor das Unspektakuläre in große Literatur. Ein Buch über das Rauschen der Zeit - und die fragile Schönheit des Augenblicks. Den Nachmittag moderiert der Journalist und Autor Michael Hametner. (Eintritt frei)
Zwischen Erinnern und Gedenken - Lesung & Gespräch mit Susanne Siegert
Zwischen Erinnern und Gedenken - Lesung & Gespräch mit Susanne Siegert
Alte Börse, Naschmarkt 2
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Susanne Siegert nutzt Instagram und TikTok, um junge Menschen über den Holocaust aufzuklären. Für diese engagierte Arbeit wurde sie 2024 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Im letzten Jahr erschien ihr Buch „Gedenken neu denken“, in dem sie darlegt, wie sich das Erinnern verändern muss. Die Journalistin plädierte dafür, sich nicht nur als KonsumentIn von Geschichte zu verstehen, sondern Erinnerungen aktiv wachzuhalten. Anhand ihres Buches und der Ausstellung „Momentaufnahme - Das Fotoarchiv Mittelmann“ lädt das Stadtgeschichtliche Museum zu einem Gespräch darüber ein, wie die Auseinandersetzung mit der Geschichte gestaltet werden kann - im Museum, im Internet, in der Gesellschaft. (Eintritt frei)
Vernissage: „vollendet - unvollendet“ – Skulptur, Malerei & Grafik
Sebastian Harbort: Skateborder, Bronzeskulptur, Abbildung: ars avanti
Vernissage: „vollendet - unvollendet“ – Skulptur, Malerei & Grafik
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In der Alten Handelsschule wird heute eine Ausstellung des Künstlerehepaars Jiang Bian-Harbort und Sebastian Harbort eröffnet. Beide wurden im Jahr 1976 geboren, sie in Shi Jia Zhuang in China, er in Dresden. Beide haben, unter anderem, an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden studiert. Beide wohnen und arbeiten heute in Kitzen bei Leipzig. Neben vielen Gemeinsamkeiten gibt es aber auch Unterschiede. So strebt Jiang Bian Ergebnisse an, die vorher perfekt durchdacht sind, während die Arbeiten von Sebastian Harbort oft unfertig wirken. Zwei künstlerische Wege, die in der Ausstellung nachvollzogen werden können. (zu besichtigen bis zum 14.11.2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa: 15–18 Uhr, Eintritt frei)
Am Vorabend von Halloween erwartet das Publikum ein schaurig-komischer Abend im DachTheater. Ob als Vampir, Kürbis oder Impro-Fan kostümiert, mit den SchauspielerInnen von „all inclusive“ wird es DIE Show des Grauens und des Lachens. Der traditionelle jährliche Auftritt ist ein großer Klassiker des Ensembles. Bei dem natürlich wieder die ZuschauerInnen bestimmen, wie es den HeldInnen auf der Bühne ergeht. Durch ihre Vorschläge werden Figuren, Orte und sogar Geister zum Leben erweckt. (Karten: 8 / 6 €, online reservieren)
Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen KünstlerInnen eine Bühne. In der Reihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor - an diesem Abend die Gesangs-Klasse von Prof. Caroline Stein. Die Fachrichtung Klassischer Gesang/Musiktheater existiert seit Gründung der Hochschule und hat viele erfolgreiche SängerInnen hervorgebracht. Anfangs standen noch Gesangstechnik und Interpretation im Zentrum der Ausbildung, die in den letzten Jahren immer mehr den Anforderungen an das heutige Musiktheater angepasst wurde. (Eintritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung angeboten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.