Seit ihrer Gründung 1989 macht die Menschrechtsorganisation MEMORIAL die Geschichte der staatlichen Gewalt und Menschenverachtung in Russland öffentlich. 2021 wurde die Organisation deshalb behördlich aufgelöst und verboten. Aus dem Exil heraus setzen sich aber viele AktivistInnen weiter für die Verfolgten ein - nicht nur für die in der Verangenheit, sondern auch für aktuell diskriminierte und bedrohte Gruppen. Die Ausstellung dokumentiert das unermüdliche Engagement von MEMORIAL und macht deutlich, wie wichtig europäisches Erinnern und die Achtung der Menschenrechte sind. Zur Eröffnung spricht die Mitbegründerin und Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa. (zu besichtigen bis zum 24. Januar 2027, Mo–Mi: 10–18 Uhr, Do–So: 10–21 Uhr, Eintritt frei)