Die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. gibt jährlich zwei Bände ihrer Reihe „Poesiealbum neu“ heraus. Zu jeweils einem Thema sind darin hauptsächlich Lyrik, aber auch Notizen, Kurzprosa und Interviews enthalten. 2025 erschienen „Gute Nachrichten“ und „Bolschoi oder Berghain“. Beide Bände werden am Nachmittag vorgestellt und einzelne AutorInnen lesen Auszüge. Die Lesung, moderiert vom Leipziger Liedermacher Ralph Schüller, wird musikalisch begleitet durch das Harfenduo Jara-Sophie Petersen und Matilda Petersen. (Eintritt frei)
Licht an zur dunklen Jahreszeit! Das ist inzwischen zur Tradition rund um die Karl-Heine-Straße geworden. AnwohnerInnen, Gewerbetreibende und KünstlerInnen bringen ihr Quartier zum Leuchten und inszenieren gemeinsam die „Lichtspiele des Westens“ (Video). Projektionen an den Hausfassaden, Installationen in Schaufenstern, auf Plätzen oder in Bäumen sowie zahlreiche Performances verwandeln den „Boulevard Heine“ in eine bezaubernde Winterwelt. (Eintritt frei)
35 Jahre nach dem Fall der Mauer geht Studio Urbanistan in Freibäder in Ost- und Westdeutschland, um mit Menschen zwischen Rutsche, Wasserbecken, Liegewiese und Kiosk über persönliche Geschichten deutsch-deutscher Identität zu sprechen. Die Installation zwischen aufblasbaren Schwimmobjekten kann betreten werden, um über Kopfhörer die vereinten Erzählungen zu hören und in Freibadsounds einzutauchen. Die Gesamtlänge der Audios beträgt circa 45 Minuten. (Eintritt gegen Spende)
Wenn „Komplizen“ laut Duden „Helfershelfer einer Straftat“ sind, so sind die MusikerInnen in diesem Fall Helfershelfer eines Sounds, der genauso melancholisch wie beschwingt Fragen aufwirft und zum Klingen bringt (Video). Bei ihrer Musik experimentieren die Komplizen mit den Stilen und Ellen Bonte singt dazu mit markanter Stimme Lieder, die sich trotzig gegen das Vereinfachen auflehnen und dennoch dem Pop hingeben. Am Abend möchte die Band mit dem Publikum den Jahresabschluss feiern. Wer weiß, vielleicht mit einem Anti-Anti-Weihnachtslied? (Eintritt frei, mit Spendenempfehlung)
Wenn Lichterglanz, Lebkuchen und Heimlichkeiten Einzug halten, ist das die perfekte Zeit für Chormusik und festlich-schöne Melodien. Der Crazy Generation Chor bietet ordentlich Besinnlichkeit und Vorfreude mit einem Adventskonzert in der Philippuskirche. Das Publikum erwartet eine Mischung aus traditionellem Liedgut wie „Sind die Lichter angezündet“, modernen Rock- und Pop-Songs wie „Christmas Lights“ von Coldplay oder auch keltischer Punk wie „Fairytale of New York“ von den Pogues. (Eintritt frei, Spende willkommen)