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Freier Eintritt in die Gips­abguss-Samm­lung des Antiken­museums

Eine antike Skulptur zeigt zwei Personen, die zu kämpfen scheinen
Blick in die Gipsabguss-Sammlung, im Vordergrund: Hermaphroditos und Satyr, Foto: © Ansgar Bovet

Freier Eintritt in die Gips­abguss-Samm­lung des Antiken­museums

Mi, 07.10., 15.00–18.00 Uhr
Gipsabguss-Sammlung, Dittrich­ring 13, Einlass über die Klingel der G2 Kunsthalle

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Gipsabguss-Sammlung des Antikenmuseums der Universität Leipzig ist ein ein echter Ge­heim­tipp – noch wenigen bekannt, gibt es dort viel zu entdecken. Die Be­su­cherIn­nen erwartet eine beeindruckende Kollektion von über 800 Ko­pien bekannter, griechischer und römischer Skulpturen sowie Reliefs unter einem Dach. Um alle Originale zu besichtigen, müssten Interessierte einiges an Zeit aufwenden und sehr viele Museen in aller Welt besuchen. Die Sammlung gehört zu den größten und wertvollsten ihrer Art und macht antike Kunst in all ihrer Vielfalt auch hier in Leipzig erlebbar. An jedem Mittwoch kann sie kostenfrei besichtigt werden.

Treffpunkt Salon: Brahms 1. Sin­fo­nie als Befreiung

Historisches Foto von Johannes Brahms
Johannes Brahms 1853, Foto via Wikimedia, gemeinfrei

Treffpunkt Salon: Brahms 1. Sin­fo­nie als Befreiung

Mi, 07.10., 16.00 Uhr
Mendelssohn-Haus, Musiksalon, Gold­schmidt­straße 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Musiksalon bespricht Musikjournalist Hagen Kunze musikalische Themen, wissenschaftlich fundiert, aber auch anregend und vergnüglich und ergänzt sie durch Musikbeispiele am Klavier. Heute geht es um die 1. Sin­fo­nie von Johannes Brahms, die im November 1876 uraufgeführt wurde. 20 Jah­re hat der Komponist gebraucht, um sein Werk fertigzustellen. So groß waren die Zweifel, es in dieser Königsgattung der Instrumentalmusik mit seinen Vorgängern, insbesondere Beethoven, aufnehmen zu können. Doch manchmal lohnt es sich, nicht aufzugeben und etwas, was einem wichtig ist, wieder und wieder zu versuchen. (Ein­tritt frei, Reservierung er­be­ten)

Eröffnung der Video­in­stal­la­tion „re:miserere“

Eine Opernsängerin singt ein einem Wartebereich vor vielen Personen, die auf Bänken sitzen oder im Raum stehen.
Eine Opernarie im Jobcenter, Videostandbild aus „re:miserere“, Foto: Mai­land / Innenhof, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Eröffnung der Video­in­stal­la­tion „re:miserere“

Mi, 07.10., 18.00 Uhr
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinen­straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mit seiner Videoinstallation überträgt das Künstlerduo Mai­land / Innenhof die Arie „Miserere“ von Giuseppe Verdi auf besondere Weise in unsere Zeit. Sie ließen unangekündigt Teile des Stücks an öffentlichen Orten aufführen: So beginnt eine Sopranistin im Wartebereich eines Jobcenters unvermittelt zu singen und das Orchester spielt in einem Supermarkt. Fünf solcher Aktionen wurden vom Künstlerduo gefilmt und nun nachträglich in einem Ausstellungsraum in Form von Projektionen zu einem geschlossenen Werk zusammengesetzt. Die Erhabenheit der Musik steht dabei in einer eigentümlichen Spannung zur gesellschaftlichen Realität der Aufführungsorte. (zu besichtigen bis zum 8. November 2026, Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 12–20 Uhr, Ein­tritt zur Eröffnung frei, sonst 12 / 6 €)

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