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Treffpunkt Salon: Brahms 1. Sin­fo­nie als Befreiung

Historisches Foto von Johannes Brahms
Johannes Brahms 1853, Foto via Wikimedia, gemeinfrei

Treffpunkt Salon: Brahms 1. Sin­fo­nie als Befreiung

Mi, 07.10., 16.00 Uhr
Mendelssohn-Haus, Musiksalon, Gold­schmidt­straße 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Musiksalon bespricht Musikjournalist Hagen Kunze musikalische Themen, wissenschaftlich fundiert, aber auch anregend und vergnüglich und ergänzt sie durch Musikbeispiele am Klavier. Heute geht es um die 1. Sin­fo­nie von Johannes Brahms, die im November 1876 uraufgeführt wurde. 20 Jah­re hat der Komponist gebraucht, um sein Werk fertigzustellen. So groß waren die Zweifel, es in dieser Königsgattung der Instrumentalmusik mit seinen Vorgängern, insbesondere Beethoven, aufnehmen zu können. Doch manchmal lohnt es sich, nicht aufzugeben und etwas, was einem wichtig ist, wieder und wieder zu versuchen. (Ein­tritt frei, Reservierung er­be­ten)

Eröffnung der Video­in­stal­la­tion „re:miserere“

Eine Opernsängerin singt ein einem Wartebereich vor vielen Personen, die auf Bänken sitzen oder im Raum stehen.
Eine Opernarie im Jobcenter, Videostandbild aus „re:miserere“, Foto: Mai­land / Innenhof, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Eröffnung der Video­in­stal­la­tion „re:miserere“

Mi, 07.10., 18.00 Uhr
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinen­straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mit seiner Videoinstallation überträgt das Künstlerduo Mai­land / Innenhof die Arie „Miserere“ von Giuseppe Verdi auf besondere Weise in unsere Zeit. Sie ließen unangekündigt Teile des Stücks an öffentlichen Orten aufführen: So beginnt eine Sopranistin im Wartebereich eines Jobcenters unvermittelt zu singen und das Orchester spielt in einem Supermarkt. Fünf solcher Aktionen wurden vom Künstlerduo gefilmt und nun nachträglich in einem Ausstellungsraum in Form von Projektionen zu einem geschlossenen Werk zusammengesetzt. Die Erhabenheit der Musik steht dabei in einer eigentümlichen Spannung zur gesellschaftlichen Realität der Aufführungsorte. (zu besichtigen bis zum 8. November 2026, Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 12–20 Uhr, Ein­tritt zur Eröffnung frei, sonst 12 / 6 €)

Studio - Abschluss­vor­spiel der Schauspielstudierenden

Die Schauspielstudierenden in einer Szene, in der sie alle erschreckt in eine Richtung starren.
Studierende des Studios Leipzig, Foto: © Rolf Arnold

Studio - Abschluss­vor­spiel der Schauspielstudierenden

Do, 08.10., 11.00 Uhr
Schauspiel Leipzig, Große Bühne, Bose­straße 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Nach ihrem Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen Kol­legIn­nen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen. Als Höhepunkt ihrer Ausbildung präsentieren sich die acht Studierenden auf der Großen Bühne mit ihren besten Szenen, Monologen und Chansons, mit denen sie sich auch für ihre ersten Engagements in der deutschsprachigen Theaterlandschaft bewerben. (Ein­tritt frei)

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