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Kirschblütenfest an der Deutschen Nationalbibliothek

mehrere Reihen von blühenden Kirschbäumen neben der Nationalbibliothek
Blühenden Kirschbäumen neben der Nationalbibliothek, Foto: Fanni Fröhlich, © DNB

Kirschblütenfest an der Deutschen Nationalbibliothek

Sa, 11.04., 10.00–15.00 Uhr
Vorplatz der Deutschen Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Kirschblütenfest - Hanami - wird in Japan gefeiert, weil die Kirschblüte die Vergänglichkeit des Lebens, den Neuanfang und die Schönheit des Augenblicks symbolisiert. Die kurze Blütezeit erinnert daran, den Moment bewusst zu genießen. Die blühenden Kirschbäume neben den Büchertürmen der Nationalbibliothek sind auch in Leipzig ein schöner Anlass, bei Führungen die Bibliothek kennenzulernen und etwas zu Büchern über und aus Japan zu erfahren. Es gibt Mit­mach-An­ge­bote von der Kunst ein Haiku zu schreiben über Kirsch­blüten-Ori­gami bis zur Technik des Suminagashi, des Mar­mo­rie­rens - ganz besondere Begegnungen mit japanischer Kultur und Literatur unter den rosa Blüten. (Ein­tritt frei)

Führung: Schillerinnen – Wie Frauen auf Schiller schauten

Ansicht des Schillerhauses in Leipzig mit seinem steinernen Gartentor.
Das Haus, in dem Friedrich Schiller 1785 den Sommer verbrachte, Foto: Markus Scholz, © SGM

Führung: Schillerinnen – Wie Frauen auf Schiller schauten

Sa, 11.04., 11.00 Uhr
Schillerhaus, Mencke­straße 42

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Dorf Gohlis war im 18. Jahr­hun­dert Ausflugsziel und Sommerfrische der Leipziger. Hier verbrachte 1785 auch der 25-jäh­rige Friedrich Schiller unbeschwerte Sommerwochen. Das Haus in der Mencke­straße 42 beherbegt heute eine Ausstellung, in der man die Nöte und Lebensfreuden eines ganz normalen jungen Mannes kennenlernen kann. So auch Schillers Verhältnis zu Frauen. „Ehret die Frauen“ forderte er in einem Ge­dicht – aber wie schauten sie auf ihn? Bei der Führung werden Frauen vorgestellt, die wichtig in Schillers Leben waren, beispielsweise seinen Schwestern, die Leipzigerinnen Dora und Minna Stock oder Louise Otto-Peters. (Teil­nahme 5 €, Anmeldung per E-Mail er­beten)

Besuch bei Geigenbauer Pouria Kiani

Der Geigenbauer arbeitet an eiem Tisch am Korpus eines neeuen Instruments.
Der Geigenbauer Pouria Kiani arbeitet an einem neuen Instrument, Foto: © Handwerkskammer zu Leipzig

Besuch bei Geigenbauer Pouria Kiani

Sa, 11.04., 12.00–19.00 Uhr
Geigenbauwerkstatt Pouria Kiani, Industrie­straße 11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Sein Interesse für Holzbearbeitung und Geigenunterricht legten bei Pouria Kiani schon früh den Grundstein für sein Handwerk. In Leipzig studierte er Alte Musik, lernte Barockvioline und Viola da Gamba. So ist es folgerichtig, dass er heute neben dem Neubau von Geigen auch historischen Streichinstrumente restauriert. Dabei ist das für ihn nicht nur ein technischer Prozess, sondern auch die künstlerische Weiterführung seiner musikalischen Tätigkeit. Zu den Europäischen Tage des Kunsthandwerks öffnet er seine Geigenbauwerkstatt, stellt Instrumente vor, beantwortet Fragen und wird sicher auch das eine oder andere Musikstück auf einer seiner Geigen spielen. (Ein­tritt frei)

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