Vernissage: Schön, kostbar, gigantisch. Der Leipziger Machsor

Eine historische Manuskriptseite mit hebräischen Schriftzeichen zeigt einen Mann, der in ein Horn bläst und einen Steinbock mit goldenen Hörnern
Seite aus dem Leipziger Machsor (Aus­schnitt), Abbildung: © Universitätsbibliothek Leipzig


Bibliotheca­ Albertina, Café Alibi, Beethoven­straße 6

Der Leipziger Machsor ist eine der berühmtesten hebräischen Handschriften, die sich aus dem Mittelalter erhalten haben. Er enthält die Gebete und Gesänge für die jüdischen Festtage und ist reich mit kostbarer Buchmalerei geschmückt. Aus konservatorischen Gründen befindet sich das gewaltige Manuskript üblicherweise im Tresor der Universitätsbibliothek. Nun gibt es zum ersten Mal seit 17 Jah­ren wieder die Gelegenheit, den Leipziger Machsor zu sehen. Zur Eröffnung der Ausstellung findet im Café Alibi  ein Gesprächsabend zu jüdischem Kulturerbe, verschlungenen Besitzgeschichten und zur sich daraus ergebenden Verantwortung statt. (zu besichtigen bis zum 25.10.2026, Mo–Mi: 10–18 Uhr, Do–So: 10–21 Uhr, Eintritt frei)

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