Vernissage: Queere Kunst in der DDR? Biografien zwischen Underground und Propaganda
Galerie im Neuen Augusteum, Augustusplatz 10
Die Ausstellung des Kunstverein Ost lädt dazu ein, Kunst aus der DDR neu zu lesen. Anhand der Biografien von neun KünstlerInnen und ihrer Werke - Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Fotografien - wird gezeigt, wie unterschiedlich sie mit den gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit umgingen. Homosexualität blieb in der DDR trotz schrittweiser Entkriminalisierung gesellschaftlich stigmatisiert. Nach dem Mauerfall verbesserte sich die Situation queerer KünstlerInnen nicht – im Gegenteil: Viele drohten in Vergessenheit zu geraten. Erst heute wächst das allgemeine Interesse an der Kunst und Kultur der DDR ebenso wie an queeren Lebensrealitäten. (zu besichtigen bis zum 6. Februar 2027, Di–Fr: 14–18 Uhr, Sa: 11–14 Uhr, Eintritt frei)