Vernissage: „Blauver­schie­bung“ – Ma­le­rei & In­stal­la­tion

Abstraktes Gemälde, das mit geometrischen Figuren, Farbflächen und Zeichnungen den Anschein von Räumlichkeit erweckt.
Marlet Heckhoff: Kling Klong, Öl und Acryl auf Leinwand, 2026


ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießer­straße 75

In der Physik beschreibt „Blauverschiebung“ die Bewegung des Lichts zum blauen Ende des Spektrums, wenn sich ein Objekt auf die beobachtende Person zubewegt. Für Marlet Heckhoff und Elizabeth Gerdeman ist der Begriff ein Ausgangspunkt für Arbeiten zwischen Bewegung und Wahrnehmung, Struktur und Atmosphäre, Stabilität und Veränderung. Heckhoffs Malerei übersetzt architektonische Fragmente in farbintensive, dynamische Bilder zwischen Ordnung und Instabilität. Gerdemans Installationen verbinden Wetter, materielle Prozesse und die durchlässigen Grenzen zwischen Architektur und Landschaft. Zu entdecken sind zwei eigenstädige Arbeitsweisen, die Raum als etwas Bewegliches und Wandelbares darstellen. (zu besichtigen bis zum 13.12.2026, Mi-So: 15–18 Uhr, Eintritt frei)

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