NAHaufnahme: Bach, Barock und Basso continuo

Ausstellungsraum mit einem Gemälde von Bach, einer Hörstation und Informationstafeln
Bachgemälde in der ständigen Ausstellung im Alten Rathaus, Foto: Alexander Schmidt, © SGM


Altes Rathaus, Markt 1

Als Johann Sebastian Bach 1723 nach Leipzig kam, rollte ihm niemand den roten Teppich aus. Für den Rat der Stadt war er nicht die erste Wahl als neuer Thomaskantor. Wie ein Basso continuo, eine fortlaufende Bass-Stimme, begleiteten Bach die Konflikte um Macht und Musik mit der nach seiner Aussage „wunderlichen und der Music wenig ergebenen Obrigkeit“. Schauplatz war meist das Alte Rathaus. Er erwog ernsthaft, aus Leipzig wegzugehen. Letztendlich blieb Bach 27 Jah­re, bis zu seinem Tod, in der Stadt und komponierte hier seine besten Werke. Führung mit Kerstin Sieblist, Kuratorin für Musik- und Theatergeschichte (Teil­nahme 3 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 er­beten)

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