Literarischer Herbst: Le­sung & Gespräch mit Christiane Hoffmann

Das Buchcover zeigt das Gemälde eines Feldweges, an dessen Rand Bäume stehen, die lange Schatten werfen
© Verlag C.H.Beck


Bibliotheca Albertina, Vortragssaal, Beethoven­straße 6

Ende der achtziger Jahre: Eine Gruppe von jungen Frauen studiert Russisch. Sie lesen Dostojewski, trinken Wodka und reisen durch die Sowjetunion. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, der Träume von einem demokratischen Russland und einem friedlichen Europa. Jahrzehnte später nimmt sich eine von ihnen das Leben. Es ist die Woche, in der Russland die Ukraine überfällt. Feinfühlig beobachtet, verbindet Hoffmanns Buch die Erinnerung an eine besondere Freundschaft mit der Geschichte der deutsch-rus­sisch-ukrai­ni­schen Beziehungen, erzählt aus der persönlichen Erfahrung der Autorin. Es lässt Raum für Zweifel und Trauer, für Fragen und Widersprüche. Die Moderation hat Anne Lipp, Direktorin der Universitätsbibliothek Leipzig. (Ein­tritt frei)

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