Lesung & Gespräch mit Grit Lemke „Die Kinder von Hoy“

Das Buchcover zeigt ein Schwarz-Weiß-Foto einer Plattenbausiedlung und ein Kind, das über eine Pfütze springt
© Suhrkamp Verlag


Frauenkultur e. V. Leipzig, Wind­scheid­strasse 51

Hoyerswerda war einst DDR-Muster­stadt, in der morgens die Eltern in Schichtbussen davonrollten und die Kinder im Kollektiv aufwuchsen. In ihrem dokumentarischen Roman gibt Grit Lemke den Kinder von „Hoy“ eine Stimme, für die Traum und Trauma dicht beieinanderlagen. Und sie schildert ihr eigenes Leben als Teil einer proletarischen Boheme um den Liedermacher Gerhard Gundermann, die sich nachts im Kellerclub traf und tagsüber malochte. Als nach der Wiedervereinigung Neonazis das erste Pogrom der Nachkriegszeit verüben, bleibt die Kulturszene tatenlos ... (Ein­tritt nach Selbst­ein­schätzung)

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