Leipzig liest: Michael Wilden­hain aus seinem neuen (West-)Berlin-Roman

auf dem Buchcover ist das Schwarz-Weiß-Foto von einem jugendlichen Paar zu sehen, das sich in den Armen hält.
© Klett-Cotta Verlag


Kinobar „Prager Frühling“, Bernhard-Göring-Straße 152

Mit 13 Jahren ist der Junge in diesem Alter: Das Leben hängt schief in den Angeln, der Alltag gerät zum Schwelbrand, die erste Liebe überwältigt ihn und lässt die Tage beben. 1969 steht die Zeit in Westberlin vielerorts noch still, und doch ändert sich für den Jungen alles. Er lernt die die Wirklichkeit der Straße ken­nen - brutal und zärtlich, derb und schön. In seinem neuen Roman „Das Ende vom Lied“ erzählt Michael Wildenhain von einem Westberlin, das es so nie wieder geben wird, vom unstillbaren Durst nach der ungezähmten Realität und vom Licht, in dem wir träumen. (Ein­tritt frei)

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