Heidi Specker: Damen­zim­merHerren­schnitt. Eine Hom­mage an Aenne Biermann

Historisches Selbstporträt der ernst nach untern schauenden Fotografin mit kurzen Haaren
Selbstporträt von Aenne Biermann 1931, Foto via Wikimedia Commons, gemeinfrei


Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11

Die heute öffnende Ausstellung ist das Ergebnis von Heidi Speckers mehrjähriger Auseinandersetzung mit der jüdischen Fotografin Aenne Biermann. In den 1920er Jahren wurde aus der Autodidaktin eine wichtige Vertreterin der Avant­garde-Foto­grafie. Sie trug die Haare kurz, einen „Herrenschnitt“, und ließ ihr Arbeitszimmer von einem angesagten Architekten gestalten. Ihre Fotografien zeichnet das „Neue Sehen“ aus, die intensive Betrachtung der unmittelbaren Umwelt sowie ungewöhnliche Perspektiven auf Menschen und Dinge. Heidi Specker empfindet Themen und Kompositionen Aenne Biermanns nach und übersetzt sie in die Gegenwart. (zu sehen bis zum 10.01.2027, Di–Fr: 14–19 Uhr, Sa–So: 12–18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung und jeden Mittwoch frei)

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