Führung durch die Ausstellung „Kriegstrommeln“
HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7
Aktuelle und zukünftige Kriege stehen stets im Zusammenhang mit dem Erinnern und Vergessen vergangener Kriege. Unsere Erinnerung ist höchst selektiv: Manche Konflikte prägen das kollektive Bewusstsein, andere verschwinden aus ihm. Das Ringen um Haltungen in der Gegenwart ist immer auch ein Kampf um die Deutungshoheit der Vergangenheit - sichtbar in Sprache, Bildern, Ritualen und Ausstellungen. „Kriegstrommeln“ zeigt die Arbeiten von 11 internationalen KünstlerInnen, die sich dieser Realität stellen. Sie untersuchen technologische und militärische Veränderungen, beleuchten Verschiebungen in der Gesellschaft und erzählen von Angst, Verlust und Flucht ebenso wie von Widerstandskraft und Solidarität. Durch die Ausstellung führt der Kurator Michael Arzt. (Teilnahme kostenlos)