Eröffnung: Vier Wände voller Kunst. Jüdische Familien und ihre Sammlungen in Leipzig

Historisches Foto einer Frau, die sich eine kleine Skulptur auf einem hohen Sockel anschaut - im Hintergrund ist ein großes Gemälde zu sehen
Die Sammelerin Marie Nachod mit der Skulptur „Tanzreigen“ (Tän­zerin­nen), nach 1898, Foto­grafIn unbekannt, © MdbK


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinen­straße 10

Zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts war Leipzig eine wirtschaftlich und kulturell prosperierende Metropole und jüdische Familien waren wichtig im kulturellen Leben der Stadt - bis sie durch die Verbrechen des Nationalsozialismus nahezu in Vergessenheit gerieten. Ihnen und ihrem Engagement ist das MdbK seit über zwei Jahren intensiv nachgegangen und würdigt nun erstmals ihren herausragenden Beitrag für die bildende Kunst in Leipzig. Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier aus den Privatsammlungen von elf jüdischen Familien der Stadt. (zu besichtigen bis zum 31.01.2027, Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 12–20 Uhr, Ein­tritt zur Eröffnung frei, sonst 12 / 6 €)

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