Eröffnung „Embers of Narratives“
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Str. 9–11
Raisan Hameed hat die gesamte Landkarte des Iraks bei Google Maps durchforstet und so ein Archiv mit hunderten von Screenshots zusammengetragen. Dieses erzählt von Krieg, Konflikten und der Zerstörung der Umwelt, aber auch von Wiederaufbau, Alltag und Identität.
In mehreren Schritten verfremdet der Künstler sein Ausgangsmaterial und bearbeitet die Oberfläche so, dass feuerähnliche Effekte entstehen. Dabei bleibt es dem Zufall überlassen, welche Bildelemente am Ende sichtbar werden und wie sich die Bilderzählung durch das Eingreifen des Künstlers in das Material verändert.
Raisan Hameed arbeitet unter anderem mit den Medien Fotografie und Film. Er studierte am Mosul University College of Fine Arts und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. „Embers of Narratives“ ist die Abschlussarbeit seines Meisterschüler-Studiums bei Prof. Tina Bara.
Die Ausstellung ist bis zum 30. März zu sehen.
Öffnungszeiten:
Di–Fr: 14–19 Uhr
Sa–So: 12–18 Uhr
Webseite von Raisan Hameed
Ankündigung der Galerie für Zeitgenössische Kunst