Eröffnung: Wandern in Geschichte. Die Fotografie von Ulrich Wüst

Stadtansicht, mit großen Baulücken zwischen einzelnen Gründerzeithäusern und riesigen Plattenbauten im Hintergrund
Jerusalemer Straße 1996, aus der Serie: Mitte. Berlin 1995–1997, Foto: © Ulrich Wüst; ifa


Galerie für Zeitgenössische Kunst, Neubau, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11

Ulrich Wüst wurde durch seine Stadtansichten aus den 1980er Jahren der DDR bekannt. Sie zeigen Spuren des Zweiten Weltkrieges und den Verfall der historischen Bausubstanz. Im Mittelpunkt standen städtebauliche Absurditäten, die durch Unachtsamkeit und Ahnungslosigkeit, Zerstörung und Wildwuchs verursacht wurden. So übte der Fotograf seine ganz eigene, immer noch aktuelle Architekturkritik, nicht durch Argumente, sondern durch Fotos mit subtilen Humor und Ironie. Zur Eröffnung der Ausstellung sind Ulricht Wüst und Matthias Flügge, der die Bilder für die Schau ausgewählt hat, anwesend. (zu besichtigen bis zum 14.06.2026, Di–Fr: 14–19 Uhr, Sa–So: 12–18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung und immer mittwochs frei)

← zurück