Eröffnung: Sara Sejin Chang - „Dismemberment”

Eine Frau im grünen Kleid steht zwischen weißgekleideten Personen mit weißen Papiermasken vor den Gesichtern.
Sara Sejin Chang (Sara van der Heide): Dismemberment, Videostandbild, 2024


Galerie für Zeitgenössische Kunst, Neubau, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11

Die erste Überblicksausstellung der korea­nisch-nieder­län­di­schen Künstlerin Sara Sejin Chang (Sara van der Heide) in Deutschland legt Aspekte des eurozentrischen Denkens und koloniale Strukturen offen. Changs Filme, Installationen und Malereien verwickeln ihr Publikum auf einfühlsame und humorvolle Weise in einen Prozess des Heilens, nicht nur des Einzelnen, sondern auch der Gesellschaft. Der Begriff „Dismemberment” beschreibt einen symbolischen, spirituellen Prozess, in dem eine Identität auseinandergenommen und neu zusammengesetzt wird. Dadurch eröffnen sich andere Perspektiven und die Möglichkeit zur Veränderung. (zu besichtigen bis zum 28. Fe­bruar 2027, Di–Fr: 14–19 Uhr, Sa–So: 12–18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung und am Mittwoch frei)

← zurück