Buchpräsentation: Gabriele Stötzer „Die Geister berühren“

Ein blau eingefärbters Foto der Künstlerin, auf dem ein roter Kreis um ihr rechtes Auge gamalt wurde
Seite aus „Die Geister berühren“ mit einem Selbstprträt von Gabriele Stötzer, © Spector Books


Galerie für Zeitgenössische Kunst, Auditorium, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11

Das breit gefächerte Werk von Gabriele Stötzer hat in den letzten Jahren eine große Resonanz erfahren, nachdem es über 30 Jah­re kaum beachtet worden war. Seinen Anfang nahm es im Untergrund der DDR. Gabriele Stötzer hatte nach der Bier­mann-Aus­bürge­rung 1976 eine einjährige Haft verbüßt und sich dann bewusst entschieden, in der DDR zu bleiben. Sie fotografierte, drehte Su­per-8-Fil­me, webte, malte, veröffentlichte literarische Texte, organisierte Modenschauen und Performances mit einer Künst­lerIn­nen­grup­pe in Erfurt. In der Galerie für Zeitgenössische Kunst stellt Gabriele Stötzer im Gespräch mit Anne König und Jan Wenzel vom Verlag Spector Books) das Buch über ihr künstlerisches Werk vor. (Ein­tritt frei).

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